09.12.2019
Münsters romantischer Weihnachtsmarkt mit Herz

Wenn es um die Größe oder die Anzahl der Stände geht, sind dem Weihnachtsmarkt in Münster im historischen Pfarrhof (1716)des Dorfes enge Grenzen gesetzt. Was jedoch die Qualität des Marktangebotes, das unterhaltsame Veranstaltungs-Programm und den harmonischen Gesamteindruck betrifft, gehört Münster zu den schönsten romantischen Märkten dieser Saison. Sowohl die elektrotechnische Illumination, der prächtig geschmückte Christbaum in der Mitte des Marktes, als auch die bunten Standpavillions suchen in der Region ihres gleichen. Musikalisch begleitet wurde das Markttreiben mit Weihnachts-Chorälen des Blechblas-Ensembles des Dekanats Runkel unter Mitwirkung des heimischen Pfarrers Uli Finger.

 


Der Naturpark-Wanderweg  "Alte Heerstraße"
In Villmar "hui" in Münster/Selters "pfui"!

 
Zweifellos ist die Alte Heerstraße auf dem Villmarer Galgenberg ein viel genutzter Erholungsweg für Villmarer, aber auch für Münsterer Bürger. Auf dem Villmarer Teil wurde dieser gerade vorbildlich in Stand gesetzt, während der Teil der Gemeinde Selters in einem üblen Zustand ist (Bild rechts). Sollte das mit dem Tourismus und der Kooperation Villmar/Selters mal was werden, wird man mit Selters ins Gespräch kommen müssen. Ein paar Schubkarren Schotter könnten ja schon helfen.


10.01.2019
Kostenloses öffentliches WLAN für Selters und Münster

Was in den Städten, insbesondere in Bahnhöfen und Einkaufszentren etc. längst üblich ist, soll bald auch in den Ortsteilen von Selters inkl. Münster eingeführt werden. Ein sogenannter Internet-Hotspot, also ein drahtloser Internetzugang für Smartphones etc. soll künftig am Rathausplatz Münster eingerichtet werden. Ob und wann andere Standorte im Dorf, wie z.B. MZ-Halle, Sportplatz oder Brunnenanlage/Ärztehaus mit öffentlichem Internet versorgt werden liegt in Händen der Kommunalpolitik.


 

28.12.2018
Elke Papke (SPD) sagt zum Jahresende Servus
 

Zum 31.12.2018 legt die langjährige Ortsvorsteherin von Münster, Elke Papke (SPD) ihr Amt nieder, nachdem sie ihr 70. Lebensjahr vollendet hatte. Damit lichten sich die Reihen der einst geschätzten Sozialdemokraten im Dorf um eine weitere verdiente Persönlichkeit. Ein Nachfolger im Amt des Ortsvorstehers ist bisher noch nicht bekannt.


30.11.2018
Mitfahrbänke - Offenbarungseid des ÖPNV im "Ländlichen Raum"

Was einmal als Ausweg und pfiffige Idee ("Alternatives Trampen" für Senioren) von Großgemeinden, wie Bad Camberg oder Taunusstein vorgemacht wurde, um der miserablen öffentlichen Verkehrsanbindung abgelegener Ortsteile zu begegnen, wird jetzt von fast jeder Kommune in Hessen nachgemacht. Manchmal sparen sich die Verantwortlichen sogar eine verkehrsgerecht platzierte Mitfahr-Bank, indem normale " Schulbus-Haltestellen in "verkehrsberuhigten" Straßen zusätzlich auch als Mitfahr-Haltestelle ausgeschildert werden. Wer wird da wohl vorbeikommen? Scheinbar haben die Planer selbst noch nie im Leben getrampt, sonst wüssten sie, wo die Mitfahrchancen am besten sind. Einmal mehr, wie so häufig in der Politik: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut...Hauptsache es ist überhaupt ein "Angebot" für die zunehmende Zahl der "Abgehängten" im Dorf gemacht und die von der schwarz/grünen Landesregierung erwünschte "Nachhaltige Mobilität auf dem Land" für die Öffentlichkeit aus dem Hut gezaubert worden. Damit das mit der "Nachhaltigkeit" und dem Klimaschutz beim Bürger auch wirklich für bare Münze genommen wird, kündigen die Gemeindeverwaltungen im Einklang mit der Hessen-Agentur gleich noch die Anschaffung neuer Elektro-Dienstfahrzeuge an. Die erfreuten Stromkonzerne, Alternativlose Partner der Kommunen, stehen stets zu Diensten...und der brave Bürger sitzt hoffnungsvoll wartend auf der  Mitfahrerbank und zahlt für die völlig verfahrene ÖPNV-Zeche.


30.11.2018
Erfolgreicher Unternehmer beurteilt die Qualität der Merkel GroKo-Regierung

 


29.11.2018
TV-Hofnarr Richling nennt bittere Wahrheiten


28.11.2018
Es weihnachtet bald wieder

28.11.2018
Pizza to go International - Münsters neue
Pizzeria da Nannu

Im ehemaligen Traditions-Gasthaus "Zum Löwen" (Laux) in der Neustrasse 13 hat wieder eine neue Speise-Gastronomie eröffnet. Die "Pizzeria da Nannu" bietet täglich ab 16:00 Uhr italienische und indische Spezialitäten zum Mitnehmen und frei Hauslieferung. Von Pizzen, Salaten, Nudelgerichten aller Art, bis zu Schnitzel, Hähnchen und Gyros bietet die Küche vielerlei Leckereien zu günstigen Preisen. Besonders verlockend auch indische Currys und Hähnchen Spezialitäten. Samstags, Sonntag und an Feiertagen ist schon ab 11:00 bis 22:30 Uhr geöffnet.


26.11.2018
LM-WEL-Willkommenskultur zahlt inzwischen für 231 illegale Flüchtlinge hunderttausende Euro

Die Anzahl der illegalen Flüchtlinge im Kreis LM-WEL hat inzwischen die Einwohnerzahl des gesamten Ortsteils Villmar-Falkenbach übertroffen. Und die Zahl der "Flüchtlinge" steigt jeden Tag weiter. Die Finanzierung der Unterkunft, Verpflegung, Gesundheitsvorsorge, Ausbildung und "Integrationsförderung" hat bereits hunderttausende Euro verschlungen. Ende vorerst nicht abzusehen. Im Gegenteil, die Bundesregierung will durch den angestrebten UN-Migrationspakt künftig Einwanderung zu einem allgemeinen Menschenrecht stilisieren. Während deutsche Rentner ihre aus versteuertem Einkommen angesparte Altersversorgung nochmals versteuern müssen, Arbeitslose ihr Erspartes aufbrauchen müssen, für Straßen, Schulen und Infrastruktur das Geld fehlt, werden die Haushalts- und Sozialkassen für die Regenbogen-Willkommenskultur geplündert. Der Herausgeber der Springer-Tageszeitung Die Welt Stefan Aust spricht Klartext:

UN-Migrationspakt wird künftig die Grenzen für alle öffnen. Lesen Sie selbst:

 


16.11.2018
Landtagswahlergebnisse bleiben trotz Fehler fast unverändert

Der größte Verlierer der Wahlen in Hessen, CDU-Ministerpräsident Volker Bouffier, darf und will weitermachen wie bisher. Das ergab die Bekanntmachung des endgültigen Wahlergebnisses durch den Landeswahlleiter in Wiesbaden. Das Schwarz-Grüne Zweckbündnis von 2013-2018 wird damit auch in den nächsten 5 Jahren die Politik in Hessen bestimmen, obwohl auch andere Bündnisse möglich wären, wie die neue Sitzverteilung im Landtag zeigt.

 

12.11.2018
Siegmar Gabriel über unsere Eliten und FakeNews


11.11.2018
Meinungsfreiheit in Gefahr

Dr. Nicolaus Fest, Sohn des berühmten Historikers und FAZ-Herausgebers Joachim Fest, zu aktuellen Themen der Bundespolitik

 


11.
11.2018
Michael Köberle, CDU zum neuen Landrat gewählt

Wahlbeteiligung nur magere 34,5%

Die Stichwahl zum neuen Landrat des Kreises LM-WEL hat heute der Bewerber der CDU, Michael Köberle, mit 57,9 % der abgegebenen Stimmen für sich entscheiden können. Der Bewerber der SPD, Jörg Sauer hat es auch in der Stichwahl nicht geschafft an seinen Konkurrenten von der CDU auch nur annähernd heranzukommen. Die Wahlbeteiligung war mit 34,5 % in der Stichwahl nur halb so stark, wie beim ersten Wahlgang mit immerhin 62%. Ein Trauerspiel, dass vom Kreiswahlleiter um 21:00 Uhr noch keine vorläufigen Ergebnisse aus dem Kreis verfügbar waren. Selters hatte seine Zahlen und Übersichten bereits um 19:30 Uhr online. 


9.11.2018
Erinnerung an den Holocaust 

80 Jahre Reichspogromnacht

Heute jährt sich zum 80igsten mal die Reichspogromnacht. Am 9. November 1938 kam es zu wüsten Ausschreitungen gegen jüdische Mitbürger durch einschlägig bekannte NS-Anhänger angeordnet und koordiniert durch die Geheime-Staatspolizei. Jüdische Häuser, Wohnungen, Ladengeschäfte und Synagogen wurden von wütenden Demonstranten mit Parolen beschmiert, beschädigt, geplündert oder angezündet.

Diese von höchster Stelle angeordnete Gewaltdemonstration und Verhaftungswelle wurde damals offiziell als spontane Vergeltungsmaßnahme für das Mord-Attentat eines jüdischen Anarchisten an einem Deutschen Diplomaten in Paris der Öffentlichkeit dargestellt. Die Polizeibehörden ließen gleichzeitig zu den Hass-Demonstrationen gezielt Jüdische Männer verhaften und besonders scharf verhören, damit sie eingeschüchtert und besorgt um ihre Familie und Angehörigen möglichst bald die Auswanderung aus Deutschland antraten. Schon 1935 war nämlich allen Juden in Deutschland aufgrund der sogenannten Nürnberger Reichsbürger- und Rassegesetze die Bürgerrechte entzogen worden. Das tragische Schicksal der Juden in Deutschland nahm seinen schrecklichen Lauf. Daran sollte auch heute, 80 Jahre danach, stets erinnert werden.   weiter

 


4.11.2018
Wählerwanderung offenbart Vertrauenskrise in Kernkompetenzen der Parteien

Programme und Wahlversprechen von SPD und CDU verlieren an Glaubwürdigkeit bei den Wählern

Die dürren Zahlen der Landtagswahl lügen nicht, auch wenn manch enttäuschter Parteisprecher von SPD und CDU vom eigenen Mitverschulden an der bittersten Walniederlage in Hessen mit Hinweisen auf die EU in Brüssel oder die Bundespolitik in Berlin ablenken möchte.

Ständig steigende Strompreise, das Dieselfahrverbot, Flüchtlingskrise, Wohnungsnot, durch "Mini-Jobs" verdeckte Arbeitsarmut, mangelhafte Verkehrs- und Infrastruktur und die leidige Energiewende mit scheinheiligen "Windparks" und einer dramatischen "Vermaisung" der Feldflur durch verharmloste "Bio-Gas"-Methan-Industrie sind nicht vom Himmel gefallen, sondern haben Ursachen und Täter in den Wahlkreisen Vorort. Die Wähler im Ländlichen Raum spüren sehr genau, wer Fakten ehrlich darlegt oder wer mit fragwürdigen Visionen aus dem Großstadt-Milieu und leeren Versprechungen für den Ländlichen Raum daher kommt. Wer von der grünen Idee einer zweifelhaften Energiezukunft mit kurzfristigem Atom- und Kohleausstieg oder der E-Mobilität überzeugt ist, wählt nicht mehr SPD oder CDU, sondern gleich das Original, nämlich die GRÜNEN. Kein Wunder also, dass die Volksparteien SPD und CDU, in ihrem Bemühen um scheinbar "fortschrittliche" Ideen ihre eigenen Mitglieder verunsichern und ihre politische Kernkompetenz verlieren. 


3.11.2018
Niedrigste Wahlbeteiligung aller Zeiten in Münster

Von Windstrom, Dieselfahrverbot und Ausländerpolitik verärgerte Bürger verweigern ihre Stimmen

Die Analyse der vorläufigen Wahlergebnisse der Hessen-Wahl zeigen in Selters-Münster erschreckende Resultate. Erstmals in der Geschichte des Dorfes haben von den insgesamt 828 Wahlberechtigten nur noch 367 Bürger (Wahlbeteiligung: 45,7%) von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. In der einstigen SPD - Hochburg haben am 28.10. nur noch 93 Wähler der SPD ihre Stimme gegeben. Die Nichtwähler sind mit 55,6 % Anteil an den Wahlberechtigten, die stärkste Partei im Ortsteil. Die Verbitterung der heimischen Wähler über die Alt-Parteien und ihre Funktionäre ist ohne Beispiel im gesamten Kreis LM-WEL. 


2.11.2018
Hessenkarte im Farbenspiel der Wahlentscheide

Hessen ist seit dem 28. Oktober bunter geworden. Machten bisher die beiden Volksparteien CDU und SPD die Landespolitik unter sich aus, gestaltet sich künftig die Mehrheitsfindung differenzierter. Erstmals konnten die Grünen fünf von 55 Direktmandate für sich entscheiden.

Aufgrund des repräsentativen Wahlrechts in Hessen, werden daneben weitere 82 Listenkandidaten im Parlament mitbestimmen. Statt wie bisher 110 Abgeordnete aus 5 Parteien, werden ab 2019 insgesamt 137 Amtsträger aus 6 Parteien über Hessen bestimmen.

 


2.11.2018
Änderungen der Hessischen Verfassung von den Wählern bestätigt

Die Wähler haben am vergangenen Wahltag, wie beabsichtigt auch allen vorgeschlagenen Änderungen der Landesverfassung zugestimmt. Die große Mehrheit stimmte pauschal allen 15 Änderungen zu, darunter auch die Abschaffung der Todesstrafe.

Jedoch eine Änderung erhielt deutlich weniger Zustimmung: Die Herabsetzung für das Mindestalter eines Landtagsmandats von 21 auf 18 Jahre. Immerhin 29,7 Prozent der Wähler sind dagegen, dass jetzt schon 18 Jährige  ins Parlament gewählt werden können. Der Führerschein wird zwar in diesem Alter nur auf Bewährung erteilt, doch im Landtag können sie künftig uneingeschränkt über Gesetze entscheiden. Andere notwendige Reformen wurden erst gar nicht zur Abstimmung gestellt. So z.B. die Begrenzung der Amtszeiten und der endlosen Wiederwahl von Mandatsträgern. Ein Schelm, wer Böses darüber denkt...

 

 


29.10.2018
Landrats-Kandidaten von CDU und SPD müssen in die Stichwahl

CDU-Kandidat Michael Köberle und Jörg Sauer (SPD) müssen am Sonntag, 11. November 2018, zu einer Stichwahl um das Amt des Landrats im Landkreis Limburg-Weilburg antreten. Das ergab der erste Durchgang der Landratswahl am Sonntag 28.10.

Fünf Kandidaten standen zur Wahl. Keiner von ihnen konnte die notwendige absolute Mehrheit erreichen. Michael Köberle bekam 41,6 % der Stimmen. Sein Kontrahent Jörg Sauer erzielte 29,5 %. Somit qualifizierten sich Köberle und Sauer für die Stichwahl am 11.11. Klaus Valeske (FDP) erreichte 13,6 Prozent, Andreas Bendel (Freie Wähler) 10,3 Prozent und  Jörg Zimmermann (Linke) 5,1 Prozent.

 


28.10.2018
Die Vorläufigen Wahlergebnisse zum Hessischen Landtag

Schlimmste Absturz-Wahlergebnisse seit Bestehen der Bundesrepublik für die GroKo-Parteien CDU / SPD in Hessen. Die CDU bleibt zwar trotzdem stärkste Partei, aber CDU-Kanzlerin Merkel zieht erste Konsequenzen und kündigt den Rücktritt vom Parteivorsitz an. Grüne verdoppeln ihren Wähleranteil. AfD kann ihre Stimmenanteile sogar verdreifachen und zieht mit 19 Abgeordneten in den Landtag. Die Wähler auf dem Land haben mit der dilettantischen Politik der CDU geführten Regierungen in Berlin und Wiesbaden abgerechnet. In den Großstadt-Wahlbezirken sind die Wähler scharenweise zu den Grünen gewechselt, während sie im Ländlichen Raum ihre Stimmen verstärkt der AfD schenkten.  


27.10.2018
Landrat auf Abschiedstour bei den Heimatkundlern in Villmar

Alle Jahre stellt Landrat Manfred Michel, höchst persönlich vor Heimatforschern und Ortchronisten des Kreises das neue LM-WEL- Jahrbuch für 2019 vor. Diesmal in der König-Konrad-Halle von Villmar auf Einladung von Bürgermeister Rubröder zum Abschied des zum Jahresende in den Ruhestand tretenden Landrats. Die Gäste hatten Gelegenheit das Lahn-Marmor-Museum zu besuchen und wurden vom Vorsitzenden des Beirats der Lahnmarmor-Stiftung, Rudolf Conrads, über den Marmor von der Lahn informiert. Das Jahrbuch 2019 des Landkreises kann bei der Kreisverwaltung und im Buchhandel bezogen werden.  

 


22.10.2018
Rede zur Wahl am 28.10. von Guido Reil
"Das verdiente Ende und der Abstieg der SPD"

Guido Reil, Jahrgang 1970, Bergmann aus Essen, war jahrelang für die SPD als Kommunalpolitiker aktiv, bis er die Partei wegen der Asylpolitik verließ und zur AfD wechselte.

Jüngst auf Wahlkampftour in Bayern und Hessen. Motto: „Rendezvous mit der Realität“. Das Konzept ist simpel: Ich beschreibe die Veränderungen in Deutschland seit Beginn der Flüchtlingskrise am Beispiel meiner Heimat, dem Ruhrgebiet. Dabei treffe ich jeden Abend auf „Flüchtlinge“, die das Ruhrgebiet wegen dieses Wandels verlassen haben. Nicht wenige davon waren Jahrzehnte in der SPD. Ihre Fragen sind immer die gleichen: Wie konnte es mit unserer ehrbaren Arbeiterpartei soweit kommen? Warum macht die SPD-Führung Politik gegen die kleinen Leute?   weiter


20.10.2018
SPD im freien Fall
Kritiker sollen mundtot gemacht werden

Bei der Wahl in Bayern wurden die Union und die SPD massiv abgestraft. Die SPD ist auf rund 9 Prozent gefallen. Ein historisch einmalig schlechtes Ergebnis: Zweistellige Verluste bei CSU und SPD.
Auch bei den Landtagswahlen am 28.10. in Hessen spielt die Bundespolitik eine wichtige Rolle. Es geht nicht nur um hessische Themen, sondern auch um die Politik der CDU/CSU und der SPD auf Bundesebene. Die Merkel / Nahles Regierung und Große Koalition stoßen bei immer mehr Bürgern auf Ablehnung. Daher dürfte sich dieser Trend mit hoher Wahrscheinlichkeit auch bei der Hessen-Wahl fortsetzen. 
Union und SPD droht in Hessen ein ähnliches Wahl-Desaster wie in Bayern.
Profitieren können zurzeit vor allen Dingen zwei Parteien: die Grünen und die AfD. Beide Parteien haben sich in wichtigen Fragen klar positioniert. Die Grünen wollen eine kompromisslos schnelle Energie- und Verkehrs-Wende, eine grenzenlose Multi-Kulti-Gesellschaft, noch mehr EU-Einmischung in deutsche und hessische Angelegenheiten und weitere Gender / Ehe-für-Alle-Ideologie.

Die AfD will dagegen sichere Grenzen, ein Ende unkontrollierter Masseneinwanderung, Stopp dem Windstrom und Energiewendewahn zu Lasten der Verbraucher, mehr Sicherheit für die Bürger und weg von der Gender-Ideologie.

Die Merkel-Regierung setzt dessen ungeachtet ihren GroKo-Kurs weiter fort. Im Dezember soll der Globale Migrations-Pakt der UNO unterzeichnet werden. Dann stehen für Einwanderer Tür und Tor offen. Kritik ist daran nicht erwünscht und wird als »Hate Speech« geahndet:
 UNO-Migrations-Pakt darf in den Medien nicht kritisiert werden.
Im nächsten Jahr stehen zudem EU-Parlamentswahlen an. Auch hier ist Kritik nicht erwünscht. Schnell kann Kritikern vorgeworfen werden, "Desinformation" zu betreiben, wenn man nicht den Worten der EU-Administration und ihrer Befürworter folgt:
Merkel: Beim EU-Gipfel sollen Sanktionen gegen Parteien beschlossen werden, die mit »Desinformationen« die Wahl beeinflussen.
Fazit: Die EU wird immer mehr zum Zentrum autoritärer Politik. Die Parteien nutzen die EU als Instrument, um ihre Macht zu erhalten. Der Wille der Bürgermehrheit wird zunehmend ignoriert.


14.10.2018
Das Laubustal  wird zunehmend von Propellergiganten eingekreist
Von allen Seiten rücken "Windparks" in unsere Wälder und Landschaft ein
 

Es hört sich so harmlos an, was die ach so ums Gemeinwohl besorgten Erneuerbaren Energiepolitiker den Bürgern von der Zukunft erzählen. Solarstrom und Windenergie sollen künftig 100% der Versorgung im Land übernehmen. Wie denn das? Es fehlen erforderliche Speicher, es fehlen die intelligenten Leitungen. Minister Al-Wazir und seine Grünen Parteifreunde haben sich in ein Energie-Flugzeug gesetzt, obwohl der Landeflughafen noch nicht einmal fertig ist! Berlin und Stuttgart 21 lassen grüßen. Über diese Politik dürfen wir am 28. Oktober in Hessen abstimmen. Inzwischen sind bereits Wind-Industriegebiete in Blessenbach / LaubusEschbach, in Mengerskirchen, in Weilrod, am Kuhbett, in Hünfelden, in Offheim usw. usw. aus dem Boden gestampft worden. Hunderte Hektar wertvolles Ackerland und Wald sind für Monstertürme gerodet worden. Jetzt werden die nächsten Anlagen in Weilmünster und Grävenwiesbach errichtet. Auch am Galgenberg von Villmar versuchen profitgeile Investoren ein Windstrom-Projekt durchzusetzen. Der Naturpark Taunus und das Laubustal sind zum Spekulationsobjekt von Investment-Heuschrecken und ihrer politischen Parteifreunde geworden. Kein Landschaftspanorama entlang der Alten Heerstrasse ist mehr frei von Propellern, die den Bürger zwar kosten, aber keine Sicherheit der Stromversorgung bieten. weiter


14.10.2018
Wahlkampf im Bezirk LM-WEL 2


14.10.2018
Goldener Oktober an der Alten Heerstrasse
Wahl 2018: Galgenberg - Erholungs- oder Windstrom-Industriegebiet?
 

Nach dem Willen der "Erneuerbaren Energie-Parteien" SPD, Grüne, CDU und Linke soll der Galgenberg in Kürze zu einem Windindustriegebiet verwandelt werden! Das Genehmigungsverfahren für einen über 200m hohen Wind-Generator läuft derzeit beim CDU-Regierungspräsidenten in Gießen. Der will, wie seine Dienstherren und Minister Bouffier und Al-Wazir, solche zweifelhaften Industrieprojekte in unserer heimischen Erholungs-Landschaft auch gegen den Willen der betroffenen Bürger durchsetzen. Das alles wird stillschweigend gefördert von den CDU- und SPD-Landtagskandidaten in unseren Wahlbezirken. Darüber kann jeder Wähler am 28. Oktober mit entscheiden. Fragen Sie ihren Landtagsabgeordneten, wie er es mit der Erhaltung des Naturparks Taunus und dem Landschaftsschutz in unserer Region hält. Nur die FDP und die AfD haben sich für den Schutz des Galgenbergs und des Taunus öffentlich verpflichtet und eingesetzt. Deshalb: Schluss mit den "Park-Lügen" für Windstromanlagen von Regierung und käuflichen Medien. Schluss mit den ständigen Strompreiserhöhungen wegen Umlagen und Steuern für Windstromspekulanten. Innerhalb von 10 Jahren sind die Strompreise um über 60 % angestiegen!!! Keine Stimmen für Windstrom-Parteien, -Spekulanten und deren Parteigänger!


3.10.2018
Gute Stimmung auf dem Münsterer Fest rund um die Knolle

An allen Ortseingängen von Münster prangte es von großen Plakaten: Der Tag der Deutschen Einheit heißt in Münster traditionell Kartoffel-Feiertag. Entsprechend pünktlich kamen bereits um 11:30 Uhr zahlreiche Besucher aus nah und fern, um leckere Kartoffelgerichte in Empfang  nehmen zu können. Auch das Heimat-Museum öffnete zum Dorffest seine Türen und die Freunde von Kaffee und Kuchen kamen ebenso auf ihre Kosten. Einmal mehr ein gelungenes Fest wie immer bestens organisiert vom Team der Freien Wählern Münster-Selters.


2.10.2018
Heimat-Kalender 2019
Neuer Dorf-Kalender zum Kartoffelfest

Wie in jedem Jahr zum Kartoffelfest erscheint auch diesmal wieder der neue Heimat-Kalender 2019 mit Bildern aus dem alten Münster vom heimischen Künstler Georg Aichele. Der 4farbige Monats-Wandkalender in A 4 Format quer kann Vorort zum Fest-Sonderpreis von 3,- € mitgenommen werden. Später ist er, solange Vorrat reicht, bei Georg Aichele oder bei Karin Müller für 4,- € zu beziehen. Käufer des neuen Kalenders können auch noch auf Wunsch ein Exemplar des laufenden Jahres 2018 als Zugabe erhalten.



30.09.2018
Volksabstimmung über die Hessische Verfassung
15 Änderungs-Vorschläge, doch der wichtigste fehlt: Endlose Wiederwahl für Berufspolitiker

Die Wähler dürfen am 28. Oktober nicht nur über die Auswahl ihrer Abgeordneten im Hessischen Landtag abstimmen, sondern entscheiden auch über Änderungen in der Hessischen Verfassung. Dabei werden insgesamt 15 Vorschläge zur Abstimmung angeboten. Die kommen als "Staatsziele" daher und befassen sich mit "Rechten", die anders als Grundrechte, für den Einzelnen nicht einklagbar sind. Sie dienen vielmehr politischen Parteien zur beliebigen Begründung ihrer Interessen. So erscheinen von den 15 Vorschlägen auf dem Stimmzettel, nur 3 wirklich sinnvoll.

Leider fehlt der wichtigste Änderungsvorschlag zur Stärkung der Demokratie: Die Begrenzung der Macht der Parteien und ihrer Funktionäre. Eine angemessene Beschränkung der Wiederwahl von Mandatsinhabern haben die Parteien bisher verhindert. Parteien-Demokratie und die Clique der "Berufspolitiker" wollen weiter unbegrenzt auf wohlversorgten Mandatstühlen kleben bleiben. Amerikanische Präsidenten können nur zweimal regieren. Deutsche Berufspolitiker und Abgeordnete kennen keinen Ruhestand. Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt...

 

 


 30.09.2018
Bürger von Selters-Münster wehren sich

Die Münsterer sind am nächsten betroffen und wissen, dass ihr Schicksal maßgeblich davon abhängt, ob das Windrad auf dem Galgenberg genehmigt oder verhindert werden kann. Die Gemeindevertretung von Selters hatte zwar einstimmig gegen die Windkraft votiert, doch scheinen viele Volksvertreter faktisch eher treue Partei-Soldaten von SPD und CDU zu sein, als die Interessen der Bürger konsequent zu vertreten. Den Freien Wählern Münster-Selters, ehemals sehr engagiert in der Windrad-Sache und früher vor Ort sehr aktiv, wurde durch den Tod ihres Vorsitzenden Helmut (Ede) Müller eine Lücke gerissen, die man bislang nicht schließen konnten. Gerade vor dem Hintergrund der Landtagswahlen am 28.10. und der Tatsache, dass nur FDP und AfD aktiv Front gegen die Windkraft machen, ist von diesen zu erwarten, dass sie sich parteikonform verhalten zu Lasten der Bürger. Dafür spricht, dass es von CDU und SPD nicht einmal zu offenen Bekundungen im Sinne ihres Beschlusses reicht, geschweige  denn zu einem konzertierten Vorgehen mit dem neuen Bürgermeister von Villmar. Auch darin zeigt sich ein Niedergang, wenn das Eigene von den heimischen Vertretern aufgegeben wird, entgegen ihres eigenen, einstimmigen Beschlusses. Auch der unselige Geist eines großen Naturschutzbundes: "Alles ist verhandelbar, wenn nur getauscht wird", scheint sein heulerisches Wesen zu treiben. Während Villmar kämpft, kann sich die Selters Administration bisher noch nicht einmal aufraffen, so zu tun.


17.09.2018
SPD eröffnet Hessen-Wahlkampf mit einer Weinprobe
Landtagsabgeordneter Tobias Eckert lädt nach Seelbach ein

Am Freitag 21.9. abends ab 19 Uhr laden der SPD Direktkandidat im heimischen Wahlkreis, Tobias Eckert und der SPD Ortsverein Villmar zu einer Politischen Weinprobe in die Seelbachtalhalle nach Villmar-Seelbach ein. Neben der Vorstellung von „Zukunftsrezepten für Hessen“ durch den derzeitigen SPD-Landtagsabgeordneten, wird am Abend auch die Verkostung von ausgesuchten Weinen des rheinhessischen Weingutes Eckert auf dem Programm stehen. Die Teilnahme an der Weinprobe ist kostenfrei und steht allen Interessierten offen.

Man darf gespannt sein, ob der über die SPD-Wahlliste auf Platz 15 gut abgesicherte Mandatsinhaber seinen Gästen in Villmar-Seelbach auch beim Thema Energiewende, Landschafts- und Naturschutz, also faktisch der Umwandlung heimischer Wälder und Naturpark-Landschaften in neue Bauflächen für die Windstromindustrie, den Villmarer Wählern im wahrsten Sinne des Wortes „Reinen Wein“ einschenkt. Das SPD-Regierungsprogramm für Hessen übertrifft nämlich in diesen Punkten sogar noch die Forderungen und Ziele der Grün-Strom-Fundamentalisten bei den GRÜNEN. Eckert ist auch Mitglied im "Schattenkabinett" des SPD-Kandidaten Schäfer-Gümbel für das Amt des Hessischen Ministerpräsidenten, der sich bereits 2 x vergeblich um dieses Amt bemühte. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.   

 


16.09.2018
Aus unserem Archiv: Überschwemmung und Unwetter 1969
Wetterkapriolen gab es schon immer, nur machten Politik und Medien daraus
keine Klimawende

Das waren noch Zeiten: Als vor 50 Jahren, am 29.8.1969 schwere Gewitter und ein Wolkenbruch im Laubustal eine Flutwelle verursachte, ohne das deswegen gleich geltungsbedürftige Parteipolitiker, selbsternannte Wetterpropheten und Angstneurotiker von menschenverursachten Klimakatastrophen und einer "Heißzeit" schwadronierten. Heimische Politiker und Landwirte wussten nämlich, dass der Mensch am Wetter nichts ändern kann. Doch über die Entstehung der Flutwelle und die Überschwemmungen im Dorf waren sich die Einheimischen durchaus im Klaren. Hauptursache war die Begradigung und der Ausbau des Laubusbachs und Folgen der Flurbereinigung / Feldzusammenlegung mit dem Wegfall vieler Wegraine, Flutgräben, Obstbäumen und komplett erloschen Feldwegen.

Den mit Wetter und Landschaftsgerechtem Anbau von Getreide und Feldfrüchten bestens vertrauten Landwirten und lebenserfahrenen Lokalpolitikern brauchte kein auswärtiger Experte oder "wissenschaftlicher Berater" zweifelhafte Gutachten über Klimawandel, Luftverschmutzung oder CO² Verbrauch unterbreiten. Praktische Lösungen und weniger theoretische Prognosen oder Visionen standen damals auf der Tagesordnung der Gemeindevertretungen. Altkanzler Helmut Schmidt brachte es auf den Punkt: Wer von Wetter- und sonstigen Politik-Visionen verfolgt wird gehört zum Arzt und nicht ins Parlament. Ein Rat, den sich Parteien und Wähler am 28. Oktober vor Augen führen sollten, wo z. B. die GRÜNEN mit der Parole werben: Das Klima von Morgen, wählen wir heute...Aber auch SPD und manche CDU Politiker wollen glauben machen, der Mensch könne am Klima etwas ändern.

Wie anders vor 50 Jahren: Die Grube Lindenberg förderte 1969 noch tonnenweise Eisenerz und keine Brüsseler EU-Verordnung bevormundete Bürger, Verbraucher und Gewerbe mit Klimapolitik etc. Und was für ein Glück im Unglück! Es gab noch keine GRÜNEN Atom-Aussteiger und Kohle-Hasser. Keine Klimagipfel, Energie- und Verkehrswende. Alles Erfindungen von Vertretern einer naturentfremdeten städtischen Multikulti-Subkultur, die heute über die Lande ziehen und den Menschen ihr schlechtes Gewissen und ihre Angststörungen einflüstert. Das ganze begleitet und unterstützt von skrupellosen Zeitungsschreibern und sonstigen "Dienstleistern" die den zunehmend gefährdeten Weltfrieden mit Pazifismus ohne Wehrpflicht oder Arbeit in der real Produzierenden Wirtschaft, dagegen durch Sozialarbeit, Genderismus, Ehe für Alle und offene Grenzen für Wirtschaftsmigration sichern wollen. Darüber darf der Bürger am 28. Oktober in Hessen abstimmen.

Wie die Archiv-Bilder und Berichte von 1969 zeigen, kann man über Unwetter und Umweltprobleme auch ohne großen Alarmismus berichten. Wetter war schon immer. Doch heute berichtet man darüber nur noch in Superlativen. Das Normale und der Otto-Normalverbraucher sind langweilig und werden zunehmend von extremen Randgruppen und Minderheiten an die Seite geschoben. Damit muss in der Politik endlich Schluss gemacht werden. Gehen Sie wählen, damit Sonderlinge das bleiben was sie sind: Eine tolerierte Minderheit, die sich nach der Mehrheit zu richten hat und nicht umgekehrt. 

 


15.09.2018
Auf den Spuren keltischer Metallverarbeitung im Oberlahn-Gebiet
Archäologen erforschen keltisches Eisenrevier entlang der historischen Rennstrasse

Hügelgräber und Ringwälle gehören zu den gewohnten Landschaftselementen entlang der Hessenstrasse südlich der Lahn zwischen Limburg und Weilburg. Dieser frühzeitliche Höhenweg wird auch Rennstrasse genannt, weil dort zahlreiche "Rennofen" (Erzschmelzofen) zu finden sind. Wie inzwischen Ausgrabungen nahe Limburg und bei Weyer ergeben haben, lassen sich auch Militärlager und andere Spuren römischer Eroberungszüge um 2.200 v.Chr. z.B. von Julius Cäsar, Kaiser Augustus und Feldherr Germanicus im ehemaligen Oberlahnkreis nachweisen.

Die Altertumsforscher des Hessischen Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie gewinnen ihre Hinweise auf historische Siedlungen und Bergbauaktivitäten aus der Vorzeit anhand spezieller Luftaufnahmen und Scannerdatenauswertung der Landschaftsbeschaffenheit. Dank eindeutiger Bodenstrukturen konnte man bereits entlang der Lahn und im Laubustal markante Siedlungen von Kelten aus der Latené-Zeit, Eisenerz-Tagebaustätten, Stollen, Steinbrüche, Eisenverhüttungsplätze und Schlackeabraumhalden lokalisieren. Jahrhunderte später bauten auf dem frühzeitlichen Montanrevier, Waldschmiede des Mittelalters an den Bachläufen ihre Schmelzofen und Hammermühlen. An hand von Verhüttungsrückständen, Schmelzofengrundmauern und Schlackenresten lassen sich auch heute noch die Fundstellen den jeweiligen Zeiträumen genau zuordnen. Bis hin zu heute noch bekannten Produktionsstätten der Frühen Neuzeit in Langhecke, im Weiltal, in Münster oder Weyer, als adlige Grundbesitzer (Fürsten von Nassau, Wied-Neuwied, Freiherren von Schütz zu Holzhausen) Bergwerks-Pächter einsetzten oder umtriebige Kaufleute wie z.B. die Familie Buderus oder die Gebrüder Lossen und später Montanunternehmer wie Stumm, Haniel oder Krupp Großbetriebe und Hochöfen aufbauten. Zu dieser Zeit besuchte auch der Deutsche Dichterfürst Goethe, die Bergbaureviere an der Lahn, in Blessenbach und Langhecke und stellte Erkundungen an, die in seinen Werken wieder zu finden sind.

Der Referentin und Landesarchäologin, Frau Dr. Schade-Lindig, gelang es hervorragend, den mehr als 60 Gästen im Saal der Alten Kelterei Heil in LaubusEschbach, einen spannenden und unterhaltsamen Abend über den Keltischen Bergbau zu bereiten. Die Veranstalter, das LaubusEschbacher Team Unser Dorf, konnten nicht nur Teilnehmer aus Weilmünster und Umgebung begrüßen, auch mancher Kenner und Forscher der heimischen Kulturgeschichte, des Bergbaus und der Geologie aus Villmar, Langhecke, Haintchen, Weyer und Münster war im Publikum zu finden. Fazit: An den Ufern der Lahn und entlang der Hessenstrasse / Rennstrasse wurden bereits vor 2.200 Jahren die Grundlagen erfolgreicher Deutscher Montan-Geschichte bereitet. Wer die Wälder und Feldflur dieses Gebietes durchwandert und die Bodenoberfläche aufmerksam betrachtet, kann auf manche Spuren frühzeitlicher Eisenerzvorkommen stoßen. Dabei muss jedoch stets beachtet werden, dass wildes Stöbern und Mitnehmen von Fundstücken  nicht zulässig ist. Jeder Fund muss der zuständigen Behörde in Wiesbaden gemeldet werden, damit die Erforschung der Bergbaugeschichte unserer Region auch künftig weiterhin lückenlos fortgeschrieben werden kann.

 


12.09.2018
Bildvortrag Eisenland im östlichen Hintertaunus
Freitag 14.9. um 19:00 Uhr in LaubusEschbach
, Alte Kelterei Heil

Schon vor 2000 Jahren war das Gebiet von Laubuseschbach, Wolfenhausen, Langhecke bis Münster und Weyer ein bedeutendes Eisenrevier. Davon berichtet eine ausgewiesene Kennerin keltischer und mittelalterlicher Eisenfunde mit einem Bild-Vortrag in Laubuseschbach: Dr. Sabine Schade-Lindig ist Landesarchäologin und bringt viele Bilder und die neuesten Forschungsergebnisse mit.


09.09.2018
Keine Windräder am Galgenberg und im Laubustal?
Am 28. Oktober wird darüber abgestimmt!

Die hessischen Regierungsparteien CDU und GRÜNE wissen genauso wenig wie Opposition SPD und LINKE oder die Bundesregierung, was die panikartige Wende und der Ausstieg der Merkel-Regierung aus der noch unter den Regierungen, Brandt, Schmidt, Kohl und selbst unter Schröder noch völlig sicheren Deutschen Atomwirtschaft, für gravierende Folgen in Gesellschaft, Wirtschaft, Infrastruktur, Umwelt, Beschäftigung und Wohlstand der Bundesrepublik verursachte. Mit naiven Parolen und schwammigen Langzeitprognosen versuchen wenig sachkundige Parteipolitiker und zweifelhafte "Sachverständige" auf "Energie- bis hin zu Klimagipfeln" die Bürger von "Erneuerbarer Energie" zu überzeugen. Wer aber nüchtern auf die Stromrechnung blickt oder in die Landschaft schaut, kann erkennen, welch ein Irrsinn seinen Lauf nimmt.

In Kürze werden auch die Bürger von Villmar und Selters mit den Auswirkungen der verblendeten "Windpark"-Politik hautnah konfrontiert werden.

 Die Wälder im Naturpark Taunus, wie zuletzt am Kuhbett bei Bad Camberg, werden für jedermann sichtbar in Industrieflächen für "Erneuerbare Stromerzeuger" frei gegeben. Die angeblichen Natur- und Umweltschützer vernichten das, was sie vorgeben schützen zu wollen. Dem kann jeder Bürger mit seiner Stimme bei den Hessenwahlen Einhalt gebieten. SPD, GRÜNE und CDU wollen mit der unsicheren Windstromversorgung auf Kosten jedes Stromverbrauchers weitermachen. Nur FDP und AfD erklären unmissverständlich, die Privilegien der Windrad-Spekulanten zu beenden. Jeder Wähler hat es in der Hand, wie die künftige Umwelt- und Energiepolitik gestaltet wird.


09.09.2018
„Diesel-Fahrverbot in Frankfurt“- Echo in Politik und Medien

Kommentar von Winfried Klein, Runkel
Wenn man den ganzen Diesel Unsinn in den Medien verfolgt, so muss man sich doch wirklich fragen, welche kuriosen Dinge in unserem Land vorgehen. Man muss sich ernsthaft fragen, ob wir noch recht gescheit sind, denn im unmittelbaren Straßenbereich gilt eine NO²-Belastungsgrenze von 40 µg/m³. Diese Werte werden allerdings schon ein paar Meter neben der Straße nicht mehr erreicht. Für Büroarbeitsplätze gilt ein Grenzwert von 60 µg/m³. Schon dieser Unterschied ist verwirrend: der Büroarbeitnehmer darf über den ganzen Arbeitstag mit 60 µg/m³ belastet werden ohne gesundheitliche Schäden zu erleiden. Aber es wird noch absurder: am Produktions-Arbeitsplatz sind sogar 950 µg/m³ NO2 erlaubt. Ein Wert von 950 µg/m³ über 8 Stunden ist danach nicht gefährlich für den Arbeitnehmer, wohl aber eine Belastung auf dem Weg von und zur Arbeit. Hier spätestens merkt man doch, welcher Blödsinn hinter der Diskussion steckt.
Aus meiner Sicht sollte die Politik weniger auf Grüne Wählerstimmen schielen, sondern mehr die Interessen aller Bürger und auch der schon genug vom Automarketing beschissenen Dieselfahrer vertreten.
Darüber hinaus ist sich die Wissenschaft nicht einig, ob überhaupt von Diesel-Abgasen Gesundheitsgefahren ausgehen? Noch viel dubioser ist, wenn Richter, die von der Materie Stickstoffdioxide und menschliche Gesundheit keine Ahnung haben, dann aber Urteile fällen, wie von der DUH-Deutsche Umwelt Hilfe gewünscht, dann muss man sich doch wirklich die Frage stellen, was in unserem „Rechtsstaat“ mittlerweile vor sich geht? Ein kleiner Abmahnverein – genannt Deutsche Umwelt Hilfe - mit 280 Mitgliedern bestimmt hier scheinbar die Umweltpolitik. Das Grüne, Rote und Linke sich hinter vorgehaltenen Händen heimlich freuen, weil sie nichts anderes im Sinn haben, als uns zu belehren und bevormunden, unsere Freiheiten und Annehmlichkeiten ständig zu beschneiden und zu verteuern, halten sich bedeckt und lachen sich ins Fäustchen. Sie freuen sich, weil sie ja demnächst wieder gewählt werden wollen und der Verein Umwelthilfe  für sie die Drecksarbeit macht.

Das in Frankfurt Dieselfahrzeuge bald flächendeckend verbannt werden sollen, wird dazu führen, dass auch wirklich niemand mehr – auch keine Benziner - nach Frankfurt rein fährt, sondern das Geld dort ausgegeben wird, wo man noch ungehindert hin fahren darf! Es muss leider einigen Schmerzen bereiten, damit sich alle Bürger  mit den betrogenen Dieselfahrern solidarisch zeigen und bei der bevorstehenden Landtagswahl an der richtigen Stelle ihr Kreuzchen platzieren!


7.09.2018
Kreistag verabschiedet eine "Resolution für besseres Klima"
Fragen zur Lösung der Unwetterbekämpfung und Abwendung

von Sturzfluten in Hanglagen mit Maisanbau bleiben dagegen offen


Damit es jedem Wähler im Kreis LM-WEL deutlich wird, der Kreistag betrachtet sich auch verantwortlich fürs "Klima" (lt. Duden das Wetter im 30 Jahre Durchschnitt) und hat dazu einstimmig auf seiner heutigen Sitzung in Villmar, eine Resolution an die Landesregierung in Wiesbaden gerichtet. Was das Pariser Klima-Abkommen für die Vereinigten Nationen, ist die Villmarer Resolution für den Kreis LM-WEL.

Doch eine Anfrage des Abgeordneten Maurer (AfD) nach der Unwetterkatastrophe in Aumenau über der Leistenbachstrasse, wo 4x in 7 Jahren in einer Hanglage mit Mais-Anbau durch Schlamm-Sturzfluten schwere Schäden verursacht wurden, blieb strittig. Maurer hatte bei seiner Anfrage nicht nur die Zusammenhänge mittels Foto-Dokumentation belegt, sondern auch auf eine wissenschaftliche Studie der TU München "Starkregen, Bodenerosion, Sturzfluten" hingewiesen, die u.a. zu dem gleichen Ergebnis kommt. Die aktuelle Studie wurde von der bayrischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und dem Deutsche Wetterdienst (DWD)  mitgetragen. 

Auch, warum das Bundesbodenschutzgesetz im Kreis LM-WEL nicht gelten soll, wonach die Bodenbearbeitung unter Berücksichtigung der Witterung, grundsätzlich standortangepasst zu erfolgen hat, wurde nicht erklärt.

Der Kreis führte in seiner Antwort aus: "Der Begriff der „schädlichen Bodenveränderung“ gemäß § 4 BBodSchG bezieht sich nicht auf den Anbau von landwirtschaftlichen Kulturen, soweit diese im Rahmen einer guten fachlichen Praxis angebaut werden. In unserer Region ist auch der Maisanbau auf geneigten Flächen als ordnungsgemäße Landwirtschaft zu betrachten." Mit diesem Befund attestiert sich der Kreis selbst, für jeden erkennbar,  Realitätsverweigerung, was die Schäden in Aumenau betrifft.

 Das Abwehren der Realität, weil sie politisch nicht in den Kram passt, - Maisanbau wegen der "Energie-Wende" und Angst vor den Bauern und Biogas-Lobby, - obwohl das Bundesbodenschutzgesetz etwas anderes sagt, geht konform mit dem Zeitgeist der aktuellen Umwelt-Politik. Doch die Natur lässt sich nicht durch Abstimmungsmehrheit regeln. Natur-Gesetze gelten immer, - auch die, des eigenen Verstandes.


6.09.2018
Dieselfahrverbot für Frankfurt ist blanke Ideologie

Gerichtsentscheid: Frankfurt muss ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge einführen. Wiesbaden, Limburg und Darmstadt droht über kurz oder lang das gleiche.
Das müsste nicht sein, wenn Politik fürs eigene Volk und nicht für EU-Bürokraten und deren Lobby gemacht würde: 

Der rigide EU-Grenzwert für Feinstaub und Stickoxide (NOx) im Straßenverkehr (40 μg/m³) ist völlig absurd, rein ideologisch gegen die erfolgreiche deutsche Autoindustrie gerichtet (Verkehrswende etc.), schon weil die zulässige maximale Konzentration für NOx an Arbeitsplätzen (950 μg/m³) ist. Wie irre darf es denn noch werden? Alles klar?  Auch der Meinung?



Dann setzen Sie a
m 28. Oktober ein Zeichen. Alles ist änderbar! Lassen Sie sich das Beschneiden Ihrer persönlichen Rechte und Freiheit nicht mehr gefallen. Alles ist änderbar!

Nur am 28.Oktober haben Sie ein Stimme bei der Landtagswahl. Danach für 5 Jahre nicht mehr!


02.09.2018
Privilegien für die Windrad-Industrie oder Schutz der Bürger, unsere Natur, Wald- und Kultur-Landschaft?


Wer am 28. Oktober zur Wahl geht, entscheidet über die Zukunft einer bezahlbaren Energieversorgung und unsere intakte Umwelt!


02.09.2018
Erststimmen Kandidaten zur Landtags-Wahl Hessen im Wahlkreis LM-WEL II

Für den heimischen Wahlkreis 22 (Limburg-Weilburg II), mit Selters, Beselich, Bad Camberg, Löhnberg, Mengerskirchen, Merenberg, Runkel, Villmar, Weilburg, Weilmünster und Weinbach, sind jetzt die zugelassenen Direktkandidaten bekannt gegeben worden. Es bewerben sich von der

CDU: Andreas Hofmeister, Dipl.Ing. (FH), Bad Camberg, 38 Jahre, ledig, röm.-kath., seit 2013 MdL Hessen und Erststimmen Wahlsieger 2013, Vorsitzender der CDU LM-WEL, Mitglied im Kreistag LM-WEL, Stadtverordneter Bad Camberg

SPD: Tobias Eckert, Vw.Fw., Mengerskirchen, 38 Jahre, ledig, röm.-kath., MdL Hessen, über die Zweitstimmen-Liste der SPD seit 2012 (Nachrücker), Vorsitzender der SPD LM-WEL, Mitglied im Kreistag LM-WEL, Gemeindevertreter Mengerskirchen

GRÜNE: Holger Reich, Bau Ing., Bad Camberg, 50  Jahre, verh., ÖPNV Ang., Stadtverordneter Bad Camberg,

FDP: Armin Müller, selbstständiger Landwirt, Weilmünster, 68 Jahre, verh., Mitglied im Kreistag LM-WEL, Vorsitzender Bauernverband LM-WEL,

A f D: Egon Maurer, Polizeibeamter, Bad Camberg, 63 Jahre, Mitglied im Kreistag LM-WEL,

LINKE: André Pabst, Tech.Ang., Weilburg, 55 Jahre,

Freie Wähler: Claudia Hauser, Kfm. Ang., Langen,

ÖkoLinX: Irmela Wiemann, Psychologin, Weinbach, 76 Jahre

 

 

30.08.2018
Wenn politisches Wunschdenken auf Wirklichkeit trifft

Grüne Alarm-Thesen in Medien und Talkshows begleitet von Werbung und PR politischer Parteien und kommerzieller Interessengruppen, die daraus ihre Vorteile und Profite generieren sind das Eine, die Umsetzung dieser moralisierenden Ideologie in die Tat, sind etwas schrecklich Anderes.

Fakten und Zusammenhänge, die man nüchtern erkennen kann lauten:

  • Es gibt keinen menschen- gemachten Klimawandel! Dass CO², insbesondere der marginale Teil, der durch unsere Zivilisation entsteht, und ganz besonders der hypermarginale 0,002% Minianteil Deutschlands daran, haben nicht einmal im Traum Einfluss auf das Klima.
  • Das Atomkraftwerke nur dann gefährlich sind, wenn sie katastrophale Fehlkonstruktionen sind. Wie z.B. die Kraftwerke am ukrainischen Fluss Prypjat (Tschernobyl), von der Qualität einer verkommenen Bushaltestelle, oder die japanische Schlaubergervariante am Strand von Fukushima.

  • Gesegnet mit diesen beiden nüchternen Erkenntnissen kann man sich alle Arten des panikmachenden Grünen Weltuntergangs-Aktionismus ersparen.

  • Ergo: Keine Energiewende, kein Atomausstieg, keine Klimarettung, keine Verkehrswende und daraus resultierend unfassbare Mengen frei werdender öffentlicher Geldmittel. Für was man die wohl sinnvoll ausgeben könnte? Ich wage mal die Begriffe Rente und Infrastruktur zu nennen.

Ganz nebenbei würden auch noch die Grünen selbst überflüssig. Das waren die eigentlich schon immer. Die haben Übrigens noch zwei weitere extrem verwerfliche Standbeine: Den Pazifismus und die schrankenlose Migration. Alles zusammengefasst: Den Multikulti - Deutschlandhass!
Das sollte der Wähler am 28. Oktober bedenken, wenn er die künftige Politik in Hessen und in Deutschland mit seinem Wahlzettel bestimm
t


18.08.2018
Tag des offenen Denkmals am Sonntag 9.Sept.


1.08.2018
Öffentliche Grillplätze ab sofort gesperrt

Das Hessische Umweltministerium, u.a. auch für Klima und Forsten zuständig,  hat die erste von zwei Alarmstufen, für die Forstverwaltung in Hessen ausgerufen. Aufgrund der Wettervorhersagen mit außerordentlich hohen Temperaturen ohne Niederschläge und die damit verbundene Zunahme des Waldbrandrisikos machen aus Sicht der Verwaltung den vorsorgenden Alarm erforderlich. 
Mit dem Ausrufen der zweithöchsten Alarmstufe wird u.a. auch die Überwachung besonders gefährdeter Waldbereiche verstärkt. Die Forstverwaltung ruft darüber hinaus zu erhöhter Einsatzbereitschaft örtlicher Brandschutzdienststellen und Feuerwehren auf.
Aus diesem Grunde sind ab sofort alle öffentlichen Grillplätze in der Gemeinde Selters (Taunus) bis auf weiteres gesperrt. Die Gemeindeverwaltung bittet die Bevölkerung um Verständnis.
Das Ministerium bittet alle Waldbesucher um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit und weist darauf hin, dass im Wald das Rauchen grundsätzlich verboten ist. Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben, aber auch durch achtlos aus dem Pkw geworfene Zigarettenkippen aus. Alle Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen grundsätzlich nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen.

31.07.2018
Freizeitempfehlung für Hitzetage: Waldwiesensee "Lago-Alfredo" in Münster
 

Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nahe, ist man geneigt zu denken, wenn bei derzeitigen Rekord-Temperaturen ein Platz zur Abkühlung gesucht wird.

Das Freizeitgelände im stillen Tal hinter dem Scheid in Münster birgt mit dem kleinen Weiher, Liege- und Spielwiesen sowie einem Wassertretbecken, alle Voraussetzungen die letzten heißen Ferientage angenehm und unterhaltsam zu gestalten. Da braucht es keinen anspruchsvollen Kurpark oder aufwendige Kneippbad-Werbung. Ein Erholungsgebiet mit besonderem Charme für Groß und Klein. Für Alt und Jung. Schade, dass die notwendige Infrastruktur, wie öffentliche Toiletten und Parkplätze etc. nicht angemessen vorhanden sind. Aber was nicht ist, könnte ja noch werden. Es hätte den Schweiß der Ehrbaren und Kommunalvertreter verdient.  


30.07.2018
Wie die Ministerin für Umwelt & Klimaschutz die Welt sieht

 


29.08.2018
SPD-Brunnenfest 2018 - Gute Tradition an neuem Platz

Das traditionelle SPD-Brunnenfest wurde 2018 erstmals in Münsters neuer "Guten Stube", dem Alten Schulhof am "Rathaus"-Platz durchgeführt. Trotz kurzer Regenschauer, eine gelungene Fortsetzung der liebgewonnen Kultveranstaltung. Da im Oktober in Hessen gewählt wird, war natürlich auch politische Prominenz Vorort. Der SPD Landratskandidat LM-WEL Jörg Sauer und SPD-Landtags-Abgeordneter Tobias Eckert mischten sich unters Wahlvolk. Sauer strebt das honorige Amt des Landrats in Limburg an. Der bisherige CDU Landrat Michel tritt demnächst in den Ruhestand.
Während Jörg Sauer eifrig um die Wählergunst buhlt, gibt Parteigenosse Tobias Eckert dem Publikum eher selbstgefällig herablassend die Ehre seines Besuches. Ganz staatstragend und selbstsicher über die Landes-Liste der SPD rückversichert, wird er wieder in den Landtag einziehen. Es mangelte ihm zwar bisher schon an der Mehrheit der Stimmen im Wahlkreis, das wird ihm aber Dank Parteilistenplatz 15 auch ohne entsprechendes Wählerpotential fürs Hessenparlament reichen. Den Deutschen Wahlgesetzen und dem Privileg unserer repräsentativen Parteien-Demokratie sei es gelobt...
Kein Wunder, dass der SPD-Abgeordnete sich strikt weigerte, mit Anti-Windkraft Bürgern beim Brunnenfest fotografiert zu werden. Mangelt es dem zur Wahl stehenden Abgeordneten vielleicht an demokratischem Verständnis für andere Meinungen? Eckert steht linientreu zur
alternativlosen Windindustrieförderung etc. nach dem sogenannten Klimagipfel Hessen, beschlossen vor 10 Jahren unter dem Eindruck von Fukushima. Inzwischen eingetretene wissenschaftliche und marktwirtschaftliche Erfahrungen der Stromwirtschaft oder der veränderte Mehrheitswillen der betroffenen Bevölkerung Vorort spielen für ihn scheinbar keine entscheidende Rolle. Die Partei hat immer Recht…
Eckert wird auch ohne die Stimmen der Wählermehrheit in unserem Wahlbezirk Landtags-Abgeordneter in Wiesbaden. Deshalb sollte jeder Bürger nachfragen, wie halten es die übrigen Landtags-Kandidaten mit der Energie-Politik, die gravierende Folgen für die Stromkosten verursacht! Die „Erneuerbaren Energieparteien“ wollen angeblich Klima- und Umwelt retten, plündern jedoch die Taschen der Bürger und zerstören heimische Natur und Landschaft. Fragen Sie ihre Abgeordneten!


26.07.2018
„Als die Römer frech geworden…“
kamen sie auch nach Weyer, Oberbrechen und Münste
r

Hessische Archäologen untersuchen derzeit mit geomagnetischen Gerätschaften wieder einmal Weyerer Flurstücke nahe der im Oberbrechener Wald gelegenen „Alteburg“. Dieses Gebiet stand bereits vor 120 Jahren zu Kaiser Wilhelms Zeiten im Mittelpunkt des Interesses hessischer Altertumsforscher. Der aus Münster stammende Pfarrer Wilhelm Fink, erkannte in seiner Ortskunde des Dorfes Münster von 1898, dass die örtlichen Flurbezeichnungen Römersberg und Römerswies sowie Silbergrube und Katzenloch (Chatten-Loch/Stollen) auf römische Siedlung und keltischen Erzbergbau zurückgehen. Auch die zahlreichen Hügelgräber in der Nähe und die historischen Ortsnamen der Dörfer Brachina (Oberbrechen), Vilare (Weyer) und Monasterium (Münster), lassen keinen Zweifel an der frühen Siedlungsgeschichte von keltischen Sippen und römischer Herrschaft in der Lahntaunus-Region mit einer uralten Tradition der Silber-, Blei- und Eisenerz-Gewinnung. Diese war natürlich nicht nur auf das heutige Untersuchungsgebiet in Weyer beschränkt. Sicher würden bei entsprechenden Untersuchungen auch in Oberbrechen und Münster Spuren des antiken Bergbaus zu finden sein. Man darf gespannt sein, was die jüngsten Bodenuntersuchungen in Weyer zum Vorschein bringen werden.


25.07.2018
So will die SPD gemeinsam mit Al Wazir und CDU das Laubustal energetisch umgestalten

Was derzeit in nächster Umgebung in Hünfelden, Weilmünster oder Weinbach bereits Gestalt annimmt, ist auch für den Naturpark Taunus, die Forstgebiete Laubus und Lange Hecke vorgesehen. Nur mit einer Abwahl der Windstrom-Parteien kann das schlimmste verhindert werden. Fragen Sie die Politiker! Am 28. Oktober fällt für Hessen die Entscheidung.


25.07.2018
GRÜNE Minister Tarek Al Wazir und Priska Hinz bauen Windräder in Naturschutzgebieten

Die CDU / Grüne Regierung Bouffier / Al Wazir setzt gegen jede Vernunft Windindustrieanlagen in Jahrhunderte geschützte Waldgebiete. Das ZDF hat jetzt in Frontal 21 einen interessanten Bericht gesendet. Übrigens hält auch die SPD solche Monstertürme in Wäldern für notwendig. Am 28. Oktober dürfen die Wähler darüber entscheiden.


24.07.2018
Fröhlich grüßt das Murmeltier zur Sommerzeit
Nonsens-Statistiken, Allgemeinplätze und fake-news im Zeitungs-Sommerloch

Ferienzeit ist Fastenzeit für Medien und Zeitungsmacher. Alle machen Urlaub. Wie erholsam. Politik und Gesellschaft dürfen zur Ruhe kommen bzw. endlich mal die Klappe halten. Doch Verlage und Journalisten benötigen täglich Futter für ihre Gazetten. Zum Glück gibt es das „Ungeheuer von Loch Ness“, das alle Jahre wieder auftaucht. Zur Abwechslung dürfen auch mal Haie, Killerwale oder Quallen Badestrände heimsuchen und Alligatoren im Pool einer Ferienanlage rausgelassen werden. Derzeit treibt der Küken fressende „Problem-Wels“ von Offenbach in der Provinzpresse sein Unwesen.

Alternative Lückenfüller für leere Zeitungseiten bieten auch die sonst wenig beachteten Statistikämter oder Öffentliche Dienste minderen Ansehens und zweifelhafter Daseinsberechtigung. Aus dem unerschöpflichen Fundus solcher Verwaltungen lässt sich manch skurriles Zahlenwerk ans Licht der Öffentlichkeit zerren. Dabei ist kein Ergebnis zu nichtsagend blöde, dass es nicht dünne Zeitungen füllen hilft. Einfach toll, für was bürokratische Erbsenzähler so alles Ergebnisse und Vergleiche anstellen, die eher zur Verwirrung als zum Erkenntnisgewinn der Öffentlichkeit beitragen. Wie meinte einst Deutsch-Bankier Josef-Hermann Abs treffend: „Statistiken sind wie Hafen-Laternen für volltrunkene Matrosen. Sie dienen weniger zur Erleuchtung, als vielmehr zur Sicherung des Gleichgewichts und der Standfestigkeit“.

So ähnlich jetzt auch ein Bericht in der Lokalpresse von der „Bundesagentur für Arbeit“ zur Einkommensentwicklung in Deutschland nach Regionen und Branchen. Danach verdient der Durchschnitts-Arbeitnehmer im Kreis LM-WEL monatlich brutto 2.982,- €. Das wären angeblich 500,- € weniger als im Durchschnitt ganz Hessens. Pendler ins Rhein-Main-Gebiet verdienen mehr als Vollzeitbeschäftigte im Landkreis. Frauen weniger als Männer; Deutsche Staatsbürger mehr als Ausländer. Ungelernte weniger als Fachkräfte und Akademiker. So what? Was lernen wir daraus?

Ein fröhliches Politik-Murmeltier aus Nürnberg, Berlin und Wiesbaden lässt den Rest Deutschlands herzlich grüßen. Solche Zeitungsberichte und amtliche Interpretationen sind das Geld für das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind. Ein früher einmal seriöses Bundesamt, geleitet von verantwortungsbewussten Beamten, heute von zweifelhaften Beratern und Managern zum „Jobcenter“ umgestaltete „Arbeits-Agentur“, veröffentlicht im Auftrag der Regierungsparteien regelmäßig Zahlenreihen und Ergebnisse die den „Erfolg“ der GroKo-Arbeitsmarktpolitik und ihrer Administration belegen soll, aber mit der Wirklichkeit im Land kaum noch etwas zu tun hat. Das Casino lässt grüßen. Die Glaskugel der Madame Buchela war ähnlich seriös...

Hätten sie doch nur geschwiegen, dann müsste man ihr ehrenwertes Bemühen nicht anzweifeln. Doch die verantwortlichen Parteienvertreter sind derart Posten-versessen und Macht-verliebt, dass sie scheinbar auf das kurze Gedächtnis der Wähler und Propaganda der Massenmedien hoffen. Am 28. Oktober sind Wahlen in Hessen. Ein Chance für die Bürger ihr Land und ihre Heimat aus den Krallen der Bürokratie und Parteien in Brüssel, Berlin und Wiesbaden zurückzuholen.


24.07.2018
Gelände-Führung "Schiefergruben in Langhecke" 28. Juli 14:00 Uhr

Die Schiefergruben in Langhecke gehörten zu den bedeutenden Abbauorten für Dachschiefer in Hessen. Noch heute erhalten sind das ehemalige Spalthaus, die Grubenverwaltung und weitere Anlagen sowie Stolleneingänge und Schieferabraumhalden. Die Führung vermittelt die Geschichte dieses wichtigen Wirtschaftszweigs und das Leben der Bergleute und Käutner in Langhecke. Anmeldung bei Regionalmanagement Mittelhessen Tel.: 0641 9488890


23.07.2018
SPD - "Brunnenfest" am Samstag 28.7. ab 15:00 Uhr am Rathaus-Platz

Das traditionelle "Brunnenfest" der Selterser / Münsterer SPD findet nach einjähriger Dorferneuerungs-Unterbrechung dieses Jahr an neuem Veranstaltungsplatz vor dem "Alten Rathaus", dem historischen Kulturdenkmal nassausches Schulgebäude von 1827 statt. Es fehlt zwar der "Brunnen" als Fest-Symbol, doch den gab´s schon in der Vergangenheit nicht wirklich. Es sei denn, man betrachtete das beschauliche Teichbecken mit kleiner Fontaine als Springbrunnen.

Große Sprünge konnte und kann sich die SPD allgemein und Münster im besonderen schon lange nicht mehr leisten. So passt der Ortswechsel des Parteifestes, zurück zu den Wurzeln, zum alten Schulhof, dem heutigen Rathausplatz zur Situation der Partei und des Dorfes insgesamt. Der Spagat zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist nun mal hart. Das wird aber der Freude über die neue Dorfmitte kein Abbruch tun und die Feststimmung der Teilnehmer kaum mindern. Fröhliche Geselligkeit und gute Stimmung bei Speis und Trank sind gewiss. Wahlkampf Hessen 28. Oktober gerät natürlich nicht in Vergessenheit. Für die SPD  lautet die neue Hürde 20 %.


10.07.2018
Kreis-Straße 468 nach Münster ist wieder frei.

Nach Bereinigung der Flutschäden ist die Verbindungsstrasse zwischen Aumenau und Münster, wieder für den Verkehr geöffnet. Wie nicht anders zu erwarten, hat der politisch verantwortliche Kreisbeigeordnete Helmut Jung (SPD) wieder einmal die Klimaerwärmung als Hauptursache der schweren Flutschäden beschworen.

Zu der grob fahrlässigen Vermaisung der Feldflur auch in gefährlichen Hanglagen oder der unzureichenden Kanalisation der Kreisstraße 468 verliert er leider kein Wort. Lieber gibt er weiter Steuergelder für die "Klimabeauftragte" des Kreises aus, als für anständige Flutgräben zu sorgen oder den Anbau von Mais in Hanglagen zu verbieten.    


7.07.2018
So rächt sich die Natur
Nach Unwetterschäden bleibt Kreisstrasse 468, Münster- Aumenau vorerst gesperrt


Das Unwetter vom Donnerstag Nachmittag 5.7.
hat die Kreisstrasse zwischen Bahnhof Aumenau und Münster-Selters schwer in Mitleidenschaft gezogen und die Fahrbahn teilweise unterspült. Deshalb bleibt die Strasse vorerst für den Verkehr gesperrt. Sie  war erst vor 2 Jahren erneuert worden, jedoch ohne die Flutgräben und Regenwasserkanalisation den topografischen Erfordernissen wirksam anzupassen. Seither kommt es bei starken Platzregen regelmäßig zu Überflutungen und Schäden an Straße und Gelände. Hierzu ein Video-Bericht von wetter.com.

Verstärkt wird das Regenrisiko durch den zunehmenden Anbau von Mais in umliegenden Feldern, wodurch die Niederschlagsmengen vom Erdboden kaum noch aufgenommen werden. Schlammlawinen und Erdrutsche sind die logische Folge daraus, wenn an Wasserscheiden, wie nahe dem Galgenberg oder in Hanglagen, früher übliche Grünflächen, zunehmend zum Anbau von "Erneuerbarem Energie-Mais" verwendet werden.

So rächt sich die Natur am staatlich subventionierten Irrglauben, Landwirtschaft müsse neben dem Anbau von Feldfrüchten zur Ernährung der Bevölkerung, auch für  Methangas-Stromerzeugung sorgen. Eine Schaden / Nutzen Rechnung dieser "Biogas"-Monokultur für Umwelt, Natur und Landschaft weigert sich bisher die verantwortliche Politik anzustellen. Vielmehr wird nach dem alternativlosen "Atomausstieg" jetzt auch noch der "Kohle-Ausstieg", die "Verkehrswende" mit Mautgebühren und der "Diesel-Hass" gepredigt.

Das der Strukturwandel in der Landwirtschaft hin zur EU-Agrarindustrie viel schwerwiegendere Langzeit-Schäden in Natur und Umwelt erzeugt, wollen sich Grüne Reformvisionäre EU-Stadtmenschen nicht vorstellen. Mit den Verschlimmbesserungen der Umwelt- und Energiepolitik werden die Bürger Vorort auf dem Land allein gelassen. Ganz auf die "Regenerativen Stromerzeugung" fixiert, werden Wälder  für "Windparks" gerodet und Felder zu Energieplantagen verwandelt. Die Energiewende verkehrt sich ins Gegenteil ihrer Zielsetzung. Sie will Umwelt erhalten und zerstört damit die Natur...

Doch solange etablierte Reformpolitiker in ihren praxisfernen Stadtquartieren keine wummernden Windräder vor eigenen Fenstern und Schlammlawinen vor der Haustür spüren, findet der Irrglaube mit 100 % "Erneuerbarer Energie" die Zukunft zu sichern wohl kein Ende. Wer die Ursachen solcher Überschwemmungskatastrophen nicht objektiv kritisch untersucht und lieber alles pauschal dem Klimawandel und dem CO² unterschiebt, der braucht sich nicht zu wundern wenn er von der Politik weiter für dumm verkauft wird. Die Regierungen in Berlin und Wiesbaden propagieren: "Wir schaffen das...- Uns geht´s gut." Die EU-Subventionspolitik ist alternativlos - (Koste es was es wolle?) Allein 2017 zahlte die EU 55 Milliarden Subventionen an die Landwirtschaft! Doch nur ein geringer Teil davon landet direkt bei den Bauern. Eine Politikwende ist fällig. Hessen wählt am 28. Oktober! Fragen Sie Ihre Politiker was sie tun wollen. 


5.07.2018
Evangelische Pfarrei Münster feiert das Wormser Luther-Denkmal
Drinnen wird ein fernes Denkmal besungen, während draußen das heimische Denkmal dahingammelt 

Die Evangelische Kirchengemeinde Münster feierte im Nachklang des Lutherjahres 2017 die Einweihung dessen Denkmals in Worms. Vor 150 Jahren am 25.Juni 1868 enthüllte der Preußen König und spätere Kaiser Wilhelm I. im Beisein seiner evangelischen Fürstenkollegen das triumphale Luther-Denkmal von Worms. Zum Gedenken an den Reformator Luther und dessen Auftritt vor dem Wormser Reichstag 1521. Nahe dem altehrwürdigen Kaiser-Dom eine gezielte politische Provokation des evangelisch fortschrittlich säkularen Preußen gegen die sehr konservative röm.-katholische Kirche, insbesondere deren Habsburger Schutzmacht Österreich-Ungarn. Gerade zwei Jahre zuvor 1866 hatten Preußen und Sachsen im Deutschen Krieg die Habsburger und ihre Verbündeten bei Königgrätz vernichtend geschlagen.

Folge davon: Hessen und Nassau wurden Preußische Provinz. Bald darauf kam es in den katholischen Regionen zur Gründung der katholischen Zentrumspartei, der Streit um die Konfessionsschulen und der sogenannte Kulturkampf spitzte sich dramatisch zu bis hin zum Exil des Limburger Bischofs Blum ins katholische Böhmen.

So betrachtet, erscheint also die Wormser Denkmalfeier alles andere als ein Ruhmesblatt friedlicher evangelischer Kirchengeschichte. Schon gar nicht im Sinne der heutigen Ökumene, im Bemühen um Gemeinsamkeiten, Ausgleich und Verständnis zwischen den christlichen Konfessionen.

Abgesehen davon, dass die evangelische Kirchengemeinde Münster/Weyer und insbesondere das Dekanat Runkel seine Wurzeln bei den Reformatoren Zwingli und Calvin begründet und eben nicht auf Luther, dem die Nassauischen Fürsten von Weilburg-Usingen anhingen. Das kleine Fürstentum Wied-Runkel, in ständiger Sorge von den mächtigen Nachbarn von Weilburg oder Kur-Trier okkupiert zu werden,  hielt es mit seinen Schutz- und Lehnsherren von Nassau-Diez/Oranien. Die waren wie Nassau-Dillenburg und die Niederlande Evangelisch Reformierte Calvinisten. Erst 1817 wurden die ehemals calvinischen Wied-Runkel Kirchengemeinden zwangsweise mit den Lutheranern zur Unierten Evangelischen Landeskirche des Herzogtums Nassau vereint. Leider spart das Wormser Reformations-Denkmal die Kirchenväter der heimischen evangelisch-reformierten Gemeinden die Reformatoren Zwingli und Calvin völlig aus. Deren nicht weniger monumentale Denkmale wurden in Genf und Zürich errichtet.

Fragwürdig erscheint auch deshalb der Gedenkgottesdienst der Münsterer Pfarrei für das weit entfernte historische Denkmal in Worms, wenn man den desolaten Zustand des örtlichen, direkt vor dem heimischen Kirchenportal stehenden Denkmals zur Erinnerung an die glorreiche Reichsgründung 1871 (Gott mit Uns) betrachtet. Denn wer Gottesdienste für historische Denkmale im weit entfernt liegenden Worms zelebriert, sollte sich auch um die heimischen Denkmale kümmern und zur eigenen Geschichte bekennen, bevor sie wegen Baufälligkeit gänzlich verschwinden. Für Pfarrer Finger in seiner Funktion als Gemeindevertreter eigentlich eine Selbstverständlichkeit.  Wie das gehen kann, zeigen die Beispiele der entsprechenden Denkmale in Weilburg, Villmar oder Haintchen.


4.07.2018
Münsters neue steingraue Brunnen-Ortsmitte

Nach acht Jahren Diskussion und Planung wurde in Münster jetzt in aller Stille die Dorferneuerung beendet. Wie nicht anders zu erwarten, inzwischen auch mit viel Eigenlob von heimischen Politikern geadelt, in der Lokalpresse gewürdigt und von glücklichen Auftragnehmern gerne entgegen genommen. Immerhin hat der letzte Bauabschnitt 208.000,- € verschlungen

 

Durch das gesamte Projekt, vom "Brunnenplatz" bis zum "Alten Rathaus", zieht sich das symbolisch verbindende basaltgraue „Pflastersteinband der Erinnerung“. An was eigentlich? An den alten Laubusbach? An die Alte Schule? An die Grube Lindenberg? Jedem das Seine...

Bleibt abzuwarten ob diese Investition seinen vielversprechenden Namen „Dorferneuerung“ doch noch gerecht wird.

Der Verbesserung des Alltags und Steigerung der Lebensqualität der Menschen, wie im Programm ursprünglich angekündigt, erscheint damit jedenfalls kaum geholfen. 

 


28.05.2018
Maut-Monster "Toll-Collect" kassiert ab 1. Juli auch auf den Bundesstrassen

Die Merkel-Administration gibt Milliarden Steuermittel für EU-Projekte, für Auslands-Kriegseinsätze und für Asylbewerber aus. Nur für ordentliche Straßen, bezahlbare Wohnungen  und digitale Infrastruktur sind keine Steuermittel übrig. Damit für die maroden Straßen künftig mehr Geld zur Verfügung steht, hat die GroKo 2005 die Maut-Gebühren auf den Lkw-Verkehr eingeführt. Als würde der Bürger, Verbraucher und Wähler nicht merken, wer die Maut-Gebühren letztendlich bezahlen muss: Natürlich der Verbraucher mit erhöhten Preisen auf alle Produkte.

Weil mittlerweile die Maut auf den Autobahnen nicht mehr genug einbringt, werden ab 1.Juli auch die Lkws auf Bundesstraßen mit Mautgebühren belastet. Für die Aktionäre von Toll-Collect (Telekom und Daimler) ein weiteres Geschenk der Merkel / Scholz CDU-SPD Regierung. Ausbaldowert wurde die LKW-Maut, eigentlich nichts anderes als eine Warentransport-Steuer, von so "glorreichen" Bundesverkehrsministern wie Tiefensee SPD, Ramsauer CSU, Dobrindt CSU und jetzt Scheurer CSU. Begleitet von ideologischen Weltverbesserern und Wirtschaftslobbyisten im Verkehrsausschuß des Bundestages. Und wer ist derzeit Vorsitzender dieses Ausschusses? Der Vorsitzende der Grünen Cem Özdemir.

Wundern Sie sich werte Leser also nicht, wenn ab 1. Juli die Lebensmittel-Preise steigen. Die Märkte müssen nun mal über Bundesstraßen von Lkws angefahren werden. Die Strompreise werden inzwischen jährlich mit 30 Milliarden € EEG-Umlage verteuert. Die Lebensmittelpreise werden aufgrund der Maut um ca. 2 Milliarden teurer. Danke Frau Merkel, Herr Scheurer, Herr Özdemir und Herr Scholz. Der Finanzminister und die Merkel-Regierung kassieren ohne großes Aufsehen oder Kritik durch die Medien künftig 2 Mrd Maut von den Verbrauchern und über die höheren Preise auch höhere Mehrwertsteuer. Eine win-win-Politik der GroKo Parteien gegen die Bürger. Vergessen Sie bitte nicht am 28. Oktober in Hessen auch darüber abzustimmen.


28.05.2018
Mario Koschel wird neuer Bürgermeister von Weilmünster

Der bisherige Ortsvorsteher von LaubusEschbach, langjähriges Mitglied der CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung Weilmünster hat sich in der Stichwahl gegen den "parteilosen" SPD-Funktionär und "Windpark-Lobbyisten" Daniel Jung erfolgreich durchgesetzt. Nicht zuletzt mit den Stimmen der Wähler von Wolfenhausen erzielte der bürgernahe Kandidat Koschel eine deutliche Mehrheit vor dem Sohn des SPD-Windrad-Kreisbeigeordneten Helmut Jung und bereits im 1. Wahlgang vor dem von der CDU favorisierten Gemeindebüroleiter Till Boger. Ein deutliches Zeichen der Wähler gegen die  Bürokratisierung der Kommunalpolitik und die unsägliche Bevormundung der Menschen durch angeblich alternativlose Rot-Grüne Partei-Ideologie.


20.05.2018
Blütenbunte Maiwiesen 2018


12.04.2018
Sturmschäden warten seit 3 Monaten auf Aufarbeitung
Wälder bleiben unpassierbar, weil Ministerin falsche Prioritäten setzt?

Am 3. und am 17. Januar verwüsteten orkanartige Stürme die Wälder entlang der Lahn. Besonders die Abteilungen Kohlwald von Selters-Münster und Vorderwald von Villmar kamen durch Windbruch zu Schaden. Wir berichteten bereits am 28.1. davon, wie der privat geführte Forstservice-Taunus für die Gemeinde Selters die Schäden zeitnah und zügig aufarbeitet und damit größere Verluste für die Kommune abwendet.

Dagegen sieht es im Nachbarbezirk "Vorderwald" der Gemeinde Villmar noch genauso chaotisch aus wie am 17. Januar. Zuständig dafür und verantwortlicher Forstbetrieb ist dort das hessische Staatsunternehmen "HessenForst". Der staatliche Monopolbetrieb profiliert sich scheinbar unter der Leitung der Grünen Ministerin Priska Hinz lieber mit "ökologischer Begleitung" großflächiger Kahlschläge in Wäldern für Windindustriegebiete. weiter

 

 


für ältere Artikel   Weiter zum Archiv