14.03.2019

Bildvortrag in Weyer: Archäologische Spuren des Bergbaus in der heimischen Region

Die Natur- & Heimatfreunde von Weyer laden ein zu einem Vortrag über die Suche nach archäologische Spuren des Bergbaus in der heimischen Region. Am Freitag 15. März 2019 ab 19:30 Uhr wird die Archäologin Dr. Sabine Schade-Lindig in der Volkshalle in 65606 Weyer, Untergasse 18, einen Einblick in ihre bisherige Forschungsarbeit rund um die Eisengewinnung und Eisenverhüttung zur Keltenzeit geben. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Für Getränke ist gesorgt.

 


11.03.2019

Ortsbeirat Münster wählt neuen Ortsvorsteher

Nachdem die bisherige Ortsvorsteherin Elke Papke, SPD, am 31.12.2018 ihr Mandat als Ortsvorsteherin aus Altersgründen niederlegte, wird der Ortsbeirat am Donnerstag 14.3. aus seinen Reihen (5 Mitglieder) einen neuen Ortsvorsteher(in) wählen. Die SPD verfügt wegen des fragwürdigen Hare/Niemeyer-Stimmengewichtungsverfahren nach der HGO über die absolute 2/3 Mehrheit von 3 Stimmen, obwohl sie bei den Kommunalwahlen 2016 nur  30%  der möglichen Stimmen in Münster erzielt hatte. Für die ausgeschiedene Ortsvorsteherin Elke Papke (zuletzt nur noch 310 von insgesamt 2.423 abgegebenen Stimmen) rückte Doris Dietrich, SPD (nur 234 von möglichen 4.330 Stimmen) in den Ortsbeirat nach.

 

Man darf gespannt sein, ob die SPD tatsächlich die Chuzpe riskiert und ihre Partei-Vertreterin mit den wenigsten Bürgerstimmen (nur 5,4 %!) im Ortsteil-Gremium gleich mit dem verantwortungsvollen Amt einer Ortsvorsteherin betraut. Doris Dietrich war erst kürzlich mit einer Anzeige gegen die LauNa-Redaktion wegen angeblicher Beleidigung bei der Staatsanwaltschaft kläglich  gescheitert, als sie versuchte eine satirische Collage über den Widerspruch ihrer Unterstützung für das allgemeine SPD-Programm-Windenergie Hessen und der scheinbaren Ablehnung des lokalen Windparks Niederfeld / Münster, mittels versuchter Strafanzeige mundtot zu machen. Wer also künftig in Münster mit der SPD-Meinung von Frau Dietrich nicht übereinstimmt, könnte mit juristischen Schritten rechnen. Berechtigt oder nicht, Politiker sind nun mal Personen des öffentlichen Lebens und haben sich auch öffentlicher Kritik zu stellen.  Demokratie ist die Herrschaft des Volkes und der Mehrheit der Wähler. Politik ist die Einigung auf das Machbare und eben nicht das sture Verharren und Durchsetzen einseitiger Parteiprogramme. Bleibt zu hoffen, das der oder die neue Ortsvorsteherin von Münster ihre Verantwortung umfassend wahrnimmt und nicht nur für Partei-Interessen, sondern künftig für alle Bürger eintritt.


11.03.2019
Frau Gisela Koppel, (geb. Ehrhardt, Ww. Datum) feierte gestern 95. Geburtstag
-

Leider ohne Grüße, weder von der Zivil- noch von der Kirchen-Gemeinde
Gesellschaftliche "Teilhabe", Beachtung und "Kümmern" um die ältere Generation, die unseren Sozialstaat aufgebaut haben und denen wir unseren heutigen Wohlstand zu verdanken haben, wird von einschlägigen Parteien, Verbänden und den Kirchen zu jeder Gelegenheit nicht nur sonntags gepredigt und werktags laufend wortreich beschworen. Da werden von Politikern aller Couleur "Mehrgenerationen-Räume", 60plus Aktivitäten, Senioren-Cafes und  "Ehrenamts-Agenturen" etc. mit viel Geld und öffentlichem TamTam in die Welt gerufen. Aber für ein wenig Aufmerksamkeit und ein Mindestmaß an Anstand wenigstens so seltene "Runde Geburtstage" wie z.B. einen 95.ten zu erinnern, reichte es leider diesmal  bei den Verantwortlichen nicht.  Lieber feiert man den "Welt-Frauentag" und philosophiert über den Demographischen Wandel oder will im Ausgleich dafür die Jugend schon mit 16 Jahren zum Wählen bringen. Ein weiteres Armutszeugnis des aktuellen gesellschaftlichen Miteinanders, wo doch angeblich auf Vielfalt und Toleranz besonders viel Wert gelegt wird. Wenn dazu jetzt noch Ausflüchte und Argumente von wegen "Datenschutz" oder Terminüberlastung vorgebracht werden sollte, wird das Versäumnis hochnot peinlich. Wer öffentliche Verantwortung übernimmt sollte seine Pflichten kennen und entsprechende Prioritäten setzen...


11.03.2019
Kommentar mit freundlicher Genehmigung der VN:

"Ei hun dei se noch all?" Beste Grüße aus der Anstalt

übersetzt ins Hochdeutsche: "Ach, haben die sie noch alle? Das wäre früher flächendeckend der Kommentar in den heimischen Dörfern gewesen. Fantasten und Spinner gab es zu jeder Zeit: Wenn ein Bundespräsident Minderjährige ermutigt hätte, die Schule zu schwänzen um angstgestört gegen eine prophezeite Klimakatastrophe  zu demonstrieren. Keiner wäre damals davon zu überzeugen gewesen, dass die Deutschen mit ihrem selbst gemachten CO² Beitrag von 0,0000496% das allgemeine "Weltklima" würden beeinflussen können...
Unglaublich, die Hysterie, mit der die meisten deutschen Medien einem schwedischen Teenager zu Füßen liegen, gleich einer Heiligen, die glaubt eine göttliche Botschaft empfangen zu haben. Und die Kirchen machen dabei voll mit: Aufruf zum Fasten für den "Schutz des Klimas".
Ein drittes Geschlecht "Divers" wurde dem Volk per Gesetz verordnet. Es ist zwar noch nicht so richtig bei der Masse der Bürger angekommen, aber schon werden in der Anrede die ersten Sternchen gemacht, für "Divers", das angeblich neue dritte Geschlecht...
Es scheint sich zu bewahrheiten: Jeder Blödsinn wird geglaubt, wenn er nur oft genug von Medien und Politik wiederholt wird. Kaputte Straßen, zigtausende kaputte Brücken, vergammelte Schulen, mangelhafte Pflegeheime und Hospitäler, Zerstörung der zuverlässigen  Stromversorgung, so dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ein katastrophaler Blackout die Republik lahmlegt. Bauruine Berliner Flughafen, Schwarzes Loch "Stuttgart 21", Rentenkürzung und Altersarmut, 930 Almosen-Tafeln in Merkelland, Verarschung der Sparer durch fremdbestimmte Euro- und Nullzinspolitik. Weltweit einmalig: Offene Grenzen, unkontrollierte Einwanderung mit wirklich allen Konsequenzen. Sinkendes Bildungsniveau dafür aber Studienplätze in "Genderwissenschaften" und das grün-vielfältige Hauptproblem: Wann kommt die dritte Toilette?


01.03.2019
Villmarer
Nachrichten aus dem Landtag:
Schwarz-Grüne Hessen-Demokratur pur - mit nur einer einzigen Stimme Mehrheit wird die Drittgrößte Fraktion ausgeschlossen

Gesellschaftliche "Teilhabe". Wie sinnentleert solche Sprüche klingen, wenn es um die eigenen Parteiinteressen geht, wurde jetzt im Wiesbadener Landtag wieder vorgeführt. Nun ist die AfD immerhin drittgrößte Fraktion und alles andere als eine Minorität, auch kein öffentlicher "Prüffall" mehr für den Verfassungsschutz. Das wurde dem ungeliebten Emporkömmling per Gericht gerade bestätigt. Sondern mit 19 Abgeordneten nach CDU und SPD drittstärkste Fraktion im Hessischen Landtag. Der Landtag hat jetzt beschlossen, dass es lediglich sieben Sitze im parlamentarischen Kontrollausschuss Thema "Verfassungsschutz" geben wird. Die FDP ist dabei, obwohl sie nur 11 Abgeordnete hat. Die AfD mit 19 Abgeordneten dagegen nicht. Die Linken sind ebenfalls ausgegrenzt.                       
Was für ein erbärmliches Demokratieverständnis der Regierung Bouffier / Al Wazir kommt da zum Vorschein. Ausgerechnet von Parteien, die "Ausgrenzung" als Standard-Repertoire wie eine heilige Monstranz vor sich hertragen und ständig von Teilhabe und Vielfalt fabulieren. Wurde die AfD überhaupt des Verfassungsbruchs überführt? Es gibt demnach derzeit keinen sachlichen Grund für diese Ausgrenzung. Formalrechtlich zwar gerade noch zulässig ist das Ganze genau so, wie die fragwürdigen Änderungen von Geschäftsordnungen vor den Wahlen, um die verhasste Konkurrenz AfD auszutricksen und von möglichen Staatsämtern auszuschließen. Nur: mit Demokratie hat das wenig zu tun. Bei Lichte betrachtet ist es die Diktatur einer schwindsüchtigen aber anmaßend selbstgefälligen und machtbesessenen Altparteien-Mehrheit über eine neue und lästige Minderheit. Grund zu erinnern, dass es dieselben sind, die ganz alleine dafür verantwortlich sind, dass die so verteufelte AfD heute überhaupt existiert. Die gesellschaftlichen Zustände und politischen Probleme stammen nämlich allesamt nicht von dieser Partei.


12.02.2019
Villmarer Marmor-Museum schenkt Kalk-Industrie billige Produkt-Werbung

Während alle Welt die Ideale der Freiheit und Unabhängigkeit von Wissenschaft und Kultur beschwören, macht sich das Lahn-Marmor-Museum daran zu beweisen, dass es als öffentliches Ausstellungszentrum einer längst vergangenen Industriesparte auch für aktuelles Unternehmens-Marketing und Produkt-Werbung zur Verfügung steht. So funktioniert "Marktkonforme Demokratie bzw. Kultur- und Bildungspolitik". Die Bürger zahlen nicht nur für die Renaturierung der von Unternehmen hinterlassenen und ausgebeuteten Gruben und Steinbrüche,  sondern leichtgläubige Lokalpolitiker glorifizieren und beschönigen darüber hinaus auch noch diese Natur- und Landschaftszerstörung mit dem Bau und der Unterhaltung von "Industrie-Denkmalen und Museen" aus öffentlichen Steuergeldern. Dabei gäbe es fürwahr wichtigere Aufgaben in der Bildungs- und Kulturpolitik. Solche "Beliebigkeit" gegenüber Wirtschaft und Politik trägt zum weiteren Abstieg der einstigen Bildungsnation Deutschland bei. “Faszination Kalk“ eine Sonderausstellung vom 9. März bis 23. Juni 2019 in Verbindung mit dem Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie über den Rohstoff Kalk mit vielen Spezialangeboten, insbesondere für Schulen. Ein weiteres Beispiel von Markt- und Unternehmenskonformem Kulturprogramm in einem mit allgemeinen Steuergeldern finanzierten Museum.


12.02.2019
Andere Landräte protestieren- und bei uns?

Während die Landräte der Kreise Odenwald, Main-Kinzig und Rheingau-Taunus in einem
offenen Brief von der Schwarz-Grünen Regierung Al Wazir / Bouffier mehr Augenmaß in der Ausweisung von Windstrom-Industriegebieten in ihren Regionen fordern, üben die CDU - SPD - Grüne Windstrom-Koalitionäre im Kreis LM-WEL in vorauseilendem Gehorsam. Vom neuen Landrat Köberle hört man kein Wort mehr zur Wald- und Naturlandschaftsvernichtung für nutzlose Windmonster und die Kreistagskoalition Schwarz-Rot-Grün will sogar den Ex-Windpark-Manager Jörg Sauer von der SPD zum hoch-bezahlten Stv. Landrat bestimmen. Was für ein Partei-Klüngel auf Kosten der Stromkunden und Wähler.


06.02.2019
Hessen-Landtag debattiert über die Energiewende
Schwarz-Grüne Hessen-Regierung blamiert sich mit schlechter
CO² Bilanz

Rene Rock,FDP und Andreas Lichert, AfD entlarven die Regierung Bouffier / Al Wazir als Energiewende-Blender. Schwarz-Grüne Regierung mit knapper Einstimmen-Mehrheit steht nur noch "auf Bewährung" in der Verantwortung.


06.02.2019
Beirat für Naturschutz im Kreis LM-WEL neu konstituiert
Talkshow für Fachkompetenz ohne parlamentarische Mitbestimmung

Der seit Jahrzehnten vom Kreis LM-WEL eingesetzte "Beirat" für Naturschutz zur Wahrung der Interessen und Gesetze der Umwelt wurde jetzt zur neuen Legislaturperiode des Kreistags als "Beratungsgremium" des zuständigen Dezernenten für Natur- Umwelt- und Klimaschutz neu konstituiert. Dabei hat das Gremium ähnliche Funktion wie z.B. Ortsbeiräte, Eltern-, Ausländer-,  Integrations-, Gleichstellungs-, Senioren- oder Jugend & Kinderbeiräte. Nämlich de facto keine eigene politisch demokratische Entscheidungsbefugnis. Sie sind die dekorative Petersilie auf dem Menuteller der Demokratie. Einer von vielen unverbindlichen Plauderkreisen zur Auslotung und Steuerung der Bürger- und Wählermeinung. Sie dienen wie Talkshows im TV vielmehr Parteien und Interessenverbänden zur Bühne für Selbstdarstellung und Öffentlichkeitsarbeit statt als Gremien zur Mitbestimmung betroffener Anwohner. Besonders gravierendes Beispiel dabei die Anhörung des Umweltausschusses zu den großflächigen Waldrodungen für Windstrom-Industriegebiete. Dazu gibt es weder Initiativen des so genannten Umwelt-Beirats noch öffentliche Stellungnahmen. Warum wohl? Weil die Mehrheit der "Mitglieder" dieses repräsentativen Beirats an die Order ihrer Parteien und Verbände verpflichtet sind. So werden Aufsichtsräte und Beiräte zum Schutz der Umwelt und Natur zu Schoßhunden der Parteien und zum willigen Streichelzoo für Naturvernichter... 


22.01.2019

Terra Xpress TV-Infotainment vom Juli 2018-Unwetter in Aumenau
Mit teuren GEZ-Gebühren inszenierte Geschichte über Wetterkapriolen und Klima

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen, könnte man nüchtern resümieren, wenn man sich die nachgestellte ZDF-Terra Xpress Katastrophenshow vom Starkregen mit der Geröll-/Schlammlawine im Juli vergangenen Jahres ansieht. Ganz nach der alternativlosen Medien-Logik: Auch schlechte Nachrichten sind Gute Nachrichten, dürfen sich sowohl Geschädigte als auch Helfer inkl. unbeteiligte Politiker und sogar ein Dorfpfarrer in dem TV-Wetter/Klimawandel Märchen vor dem Publikum produzieren. Natürlich gegen „Honorar“ aus GEZ-Gebühren inbegriffen.
Cui bono – Wem nutzt es oder was hat es außer einem Unterhaltungswert an Erkenntnis gebracht?
Nix, nada, niente… Unwetterereignisse lassen sich nun mal, wie das Wetter ganz allgemein, weder verhindern noch punktgenau oder über längere Zeitspannen exakt voraussagen. Auch wenn manche politischen Klima-Alarmisten und von Interessengruppen bezahlte „Institute“ immer wieder versuchen mit Modellrechnungen fragwürdige Zusammenhänge von einzelnen Unwettern pauschal mit „Treibhausgasen“ oder empfohlenen Grenzwerten etc. zu konstruieren und daraus politische Vorteile für sich zu erzielen. So werden Märchen und Legenden gestrickt, ohne die wirklichen Ursachen für die Unwetterschäden konkret zu benennen. Im Falle Aumenau war der Auslöser der Geröll- und Schlammlawine eine große Monokultur-Anbaufläche von Mais in riskanter Hanglage oberhalb der betroffenen Straße und Bahnlinie. Das nackte Erdreich zwischen den Maisstauden konnte die plötzlichen Wassermengen nicht mehr aufnehmen und wurde vom Platzregen weggespült. Die Flutgräben entlang der Straße waren schnell blockiert und verstärkten die Flutwelle zu einer Schlammlawine mit unpassierbarer Überschwemmung der Uferstraße und des örtlichen Bahngeländes. Dass solche Flutereignisse an gleicher Stelle bereits viermal in den vergangenen sieben Jahren passierten, wurde in dem Unwetter-Schauspiel leider nicht erwähnt. Es ging den Prozenten der Xpress Show scheinbar, wie der Name schon sagt, mehr um kurzweilige Xpress- Unterhaltung als um wirklich sachdienliche Aufklärung über die negativen Folgen der Monokultur und Vermaisung der heimischen Feldflur.

 


18.01.2019
Politik der Erbhöfe und Hinterzimmer-Biotope
Wählerwille im Kreis LM-WEL scheint die Parteien kaum zu scheren

Was die Spatzen auf dem Limburger Kreishaus bereits bei seit Monaten von den Dächern pfeifen, wurde jetzt von den heimischen Partei-Fürsten nach 3 monatiger „Schamfrist“ öffentlich bestätigt. Die beiden Verlierer der Kommunalwahl von 2016 CDU (- 8 %) und SPD (- 4 %) einigen sich auf einen gemeinsamen hauptamtlichen Beigeordneten-Kandidaten. Pikanterweise den SPD Verlierer der Landratswahl vom vergangenen Oktober. Was also die Wähler vor wenigen Wochen mit ihren Stimmen nicht wollten, scheint die betroffenen Parteien kaum zu scheren. Nachdem sowieso nur 35% der Wahlberechtigten überhaupt an der Landrat-Wahl teilnahmen, die den CDU Vertreter zum neuen Landrat bestimmten, einigte man sich jetzt in vertraulichen Parteikreisen darauf, auch dem Verlierer einen wohl dotierten Job zu reservieren.
Damit verteidigen die Altparteien in gewohnter Manier ihren über Generationen gewachsenen Zugriff und die Pfründe auf hochbezahlte Versorgungsposten aus Steuergeldern im Landkreis. Obwohl inzwischen vor dem Hintergrund maroder und unzureichender Infrastruktur, Mobilfunklöchern, Schlaglöchern auf den Straßen oder bürgerfeindlicher Windparkplänen in Landschaftsschutz- und Naherholungsgebieten den Altparteien die Stammwähler scharenweise davon laufen. Doch man kennt sich und man hilft sich.
Mancher Bewerber für ein öffentliches Mandat sucht deshalb inzwischen sein Glück in scheinbar „parteiloser“ Kandidatur. Das Image des Funktionärsapparats der „Altparteien“ steht zu sehr im Ruf, den Staat zur Beute gemacht zu haben. Denn was bei der Zusammenlegung der beiden Altkreise Oberlahn und Limburg vor mehr als 40 Jahren, ursprünglich nur zur Überwindung der damals starken Widerstände gegen die Fusion vereinbart wurde, hat sich inzwischen zum komfortablen Erbhof-Anspruch der Alt-Parteien verwandelt. Neben dem vom Wähler bestimmten Landrat wurde damals ein zweiter hauptamtlicher Stellvertreter etabliert, der nicht vom demokratischen Souverän, sondern als reiner Verfügungsposten von einer beliebigen Parteimehrheit im Kreistag bestimmt wird. Aus der ursprünglichen Hilfslösung zur Festigung der Fusion des neuen Kreises, wurde inzwischen ein teurer und überflüssiger Versorgungsposten für Parteikarrieristen. Dagegen haben fortschrittliche und bürgerfreundliche Landkreise, wie z.B. der Rheingau-Taunuskreis, der Sparsamkeitspflicht und organisatorischen Vernunft folgend, den Posten eines hauptamtlichen Beigeordneten längst abgeschafft. Derartige Frühstücks-Direktoren und „Gruß-Onkel“ Posten können sich scheinbar nur Regionen leisten, denen so oder so kaum mehr zu helfen ist und völlig am Förder-Tropf von Bewilligungsbescheiden der Landeskasse hängen. Je ärmer der Kreis, umso größer die Beratungsresistenz und Rückständigkeit der Infrastruktur aber gleichermaßen der Einfluss und die Dichte des Parteienfilz…


10.01.2019
Kostenloses öffentliches WLAN für Selters und Münster

Was in den Städten, insbesondere in Bahnhöfen und Einkaufszentren etc. längst üblich ist, soll bald auch in den Ortsteilen von Selters inkl. Münster eingeführt werden. Ein sogenannter Internet-Hotspot, also ein drahtloser Internetzugang für Smartphones etc. soll künftig am Rathausplatz Münster eingerichtet werden. Ob und wann andere Standorte im Dorf, wie z.B. MZ-Halle, Sportplatz oder Brunnenanlage/Ärztehaus mit öffentlichem Internet versorgt werden liegt in Händen der Kommunalpolitik.


9.01.2019
Wohnungseinbruch in
Münster, in der Obergasse

Die Polizei teilt mit, dass am Dienstag, 8.01. zwischen 6:00 und 14:30 Uhr, in ein Haus in der Obergasse eingebrochen wurde. Durch ein aufgebrochenes Kellerfenster verschaffte sich der Täter Zutritt zum Gebäude. Das Haus wurde nach Wertgegenständen abgesucht und u.a. ein Mobiltelefon, ein Laptop und Bargeld im Gesamtwert von etwa 3000.-EUR gestohlen. Bislang liegen keine Hinweise zum Täter vor. Dier  Polizei Limburg bittet daher unter der Telefonnummer 06431/91400 um Hinweise, falls jemand etwas Verdächtiges festgestellt hat.


2.01.2019
Fakten oder Propaganda - Fake-News von Medien und Regierung - Wem kann man noch glauben?

  


2.10.2018
Heimat-Kalender 2019
Neuer Dorf-Kalender zum Kartoffelfest

Wie in jedem Jahr zum Kartoffelfest erscheint auch diesmal wieder der neue Heimat-Kalender 2019 mit Bildern aus dem alten Münster vom heimischen Künstler Georg Aichele. Der 4farbige Monats-Wandkalender in A 4 Format quer kann Vorort zum Fest-Sonderpreis von 3,- € mitgenommen werden. Später ist er, solange Vorrat reicht, bei Georg Aichele oder bei Karin Müller für 4,- € zu beziehen. Käufer des neuen Kalenders können auch noch auf Wunsch ein Exemplar des laufenden Jahres 2018 als Zugabe erhalten.


für ältere Artikel   Weiter zum Archiv